





Aschweide
Botanischer Name: Salix cinerea
Extrem ökologisch wertvolle Art für Insekten und Vögel
Sehr anpassungsfähig und besonders geeignet für feuchte Böden
Eine der wichtigsten ersten Pollenquellen für Wildbienen
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Aschweide
Für naturnahe Gehölzpflanzungen, Uferbefestigung und Renaturierungsprojekte ist sie eine bewährte Art. Sie ist sehr anpassungsfähig und kommt besonders gut mit feuchten bis zeitweise nassen Böden zurecht; der Wasserbedarf ist entsprechend hoch.
Die Fruchtstände tragen sehr kleine, nicht essbare Samen (ca. 1–2 mm) in 5–8 mm Kapseln, die sich über den Wind verbreiten. Die Art gilt als sehr winterhart bis etwa -35 °C.
Steckbrief
3–6 m
3–6 m
-28°C
Mai–Juni
Bestäubersorte ertragsfördernd
Nein
Halbschatten bis Sonne
Botanicum
Aschweide
Botanischer Name: Salix cinerea
Wuchshöhe: 3–6 m
Wuchsbreite: 3–6 m
Wuchsform: Mehrstämmiger Großstrauch bis kleiner Baum mit locker aufrechter, breitbuschiger Krone.
Wuchsgeschwindigkeit: Stark
Ausläufer: Ja
Wurzeltyp: Flach- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelblich
Frucht: Kapsel mit zahlreichen Samen in kätzchenartigen Fruchtständen.
Fruchtfleisch: Sehr kleine Samen mit seidigem Haarschopf zur Windverbreitung.
Fruchtgröße: Sehr klein, ca. 1–2 mm Samen in 5–8 mm Kapseln
Erntezeit: Mai–Juni
Geschmack:
Verwendung: Naturnahe Gehölzpflanzungen, Uferbefestigung, Renaturierungsprojekte, Insektenweide, Windschutzgehölz.
Inhaltsstoffe: Enthält Salicin, Gerbstoffe und phenolische Verbindungen.
Essbare Teile: Knospen, junge Triebe
Ertragsbeginn: Ab dem 2.–3. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte ertragsfördernd
Bestäubungspartner: Andere Salix cinerea Pflanzen
Bestäubung durch: Bienen, Insekten
Blütezeit: März–April
Blütenfarbe: Bestäubersorte erforderlich
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Feuchtgebiete, Moore, Auenwälder, Gräben und Uferzonen auf nassen bis frischen, humosen, oft leicht sauren Böden.
Boden: Feucht bis nass, humos, leicht sauer bis schwach neutral; keine trockenen Böden.
Bodenart: Schluff, Sand, humusreich
pH-Wert: 4.5–6.5
Wasserbedarf: Hoch
Pflanzabstand Garten: 0,5–1 m (Hecke); 2–3 m (Solitär)
Düngung für optimalen Ertrag: Keine regelmäßige Düngung nötig; sehr nährstoffgenügsam.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Alle 2–3 Jahre leicht auslichten; sehr schnittverträglich.
Winterschutz: Kein Schutz nötig.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -28°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Robustes Gehölz mit guter Trockenheitsverträglichkeit; empfindlich gegenüber Staunässe und schweren Böden.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Mittel
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Botanische Wildart aus Europa und Westasien. Salix cinerea wurde bereits im 18. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben und ist natürlicher Bestandteil vieler Feuchtbiotope, Auenlandschaften und Moorgebiete.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
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