Erde, die den Boden aufbaut — statt ihn nur zu füllen
Substrate nach dem Terra-Preta-Prinzip: Pflanzenkohle speichert Wasser und Nährstoffe im Boden, statt sie auswaschen zu lassen. Dazu Diabas-Gesteinsmehl als mineralische Grundlage.
Für Beet, Kübel und Hochbeet
Drei Substrate für unterschiedliche Aufgaben — vom Beet über den Kübel bis zur Mulchschicht obendrauf. Alle auf derselben Terra-Preta-Basis.
Die mineralische Grundlage — fein oder sandig
Vulkanisches Urgestein mit Silizium, Calcium, Magnesium und Spurenelementen. Fein wirkt schnell — ideal bei Neupflanzung, im Topf und zur Regeneration ausgelaugter Erde. Sandig verwittert langsam und versorgt über Jahre, verbessert dabei Durchlüftung und Wasserführung schwerer Böden. Beide puffern den pH-Wert und wirken einer Versauerung entgegen.
Was ist Terra Preta?
Im Amazonasbecken liegen Böden, die seit Jahrhunderten außergewöhnlich fruchtbar sind — tiefschwarz, humusreich und dauerhaft ertragreich, mitten in einer Region mit sonst kargen, ausgewaschenen Böden. Diese Terra Preta („schwarze Erde“) ist nicht natürlich entstanden, sondern von Menschen angelegt worden: aus Holzkohle, organischen Reststoffen und Kompost.
Der entscheidende Bestandteil ist die Pflanzenkohle. Ihre Oberfläche ist von unzähligen Poren durchzogen — ein Gramm bringt es auf mehrere hundert Quadratmeter innere Fläche. Diese Poren nehmen Wasser und gelöste Nährstoffe auf und halten sie fest, statt sie mit dem nächsten Regen versickern zu lassen. Gleichzeitig sind sie Wohnraum für Bakterien und Pilze, die Nährstoffe überhaupt erst pflanzenverfügbar machen.
Weil Kohle im Boden kaum abgebaut wird, bleibt diese Struktur über Jahrzehnte erhalten. Das ist der Unterschied zu herkömmlicher Blumenerde: Die verbraucht sich, Terra Preta entwickelt sich weiter.
Welche Erde brauche ich wofür?
Das Gesteinsmehl ergänzt jede dieser Erden — es liefert die Mineralien, mit denen das Bodenleben überhaupt arbeiten kann.
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
Und genau das bringen wir zurück:
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Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.
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