Stachelbeeren — die unterschätzteste Beere im Garten
'Mucurines' und 'Hinnomäki gelb' in Grün-Bernstein, 'Remarka' in Rot. Selbstfruchtbar, winterhart bis −28 °C und auf Mehltau-Toleranz gezüchtet.
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Ribes uva-crispa
Was ist eine Stachelbeere?
Die Stachelbeere gehört zur selben Gattung wie die Johannisbeere, trägt ihre Früchte aber einzeln statt in Trauben — und deutlich größer. Der Name kommt von den Dornen an den Trieben, die bei den meisten Sorten vorhanden sind.
Sie war jahrzehntelang in fast jedem Garten und ist dann fast verschwunden: Der Amerikanische Stachelbeermehltau, ein eingeschleppter Pilz, machte den alten Sorten schwer zu schaffen. Die moderne Züchtung hat darauf reagiert — die Sorten, die wir führen, sind gezielt auf Toleranz selektiert.
'Mucurines' trägt grün-gelbe bis bernsteinfarbene Beeren mit zarter Schale, 'Hinnomäki gelb' ist die honigfarbene finnische Auslese, 'Remarka' die rotfrüchtige Sorte mit kräftigerem Aroma.

'Remarka'
Rote Stachelbeeren schmecken anders
Die roten Sorten sind bei Vollreife süßer und aromatischer als die grünen — weniger Säure, mehr Frucht. Als Naschobst direkt vom Strauch sind sie die erste Wahl.
Die grünen und gelben Sorten behalten dafür auch reif eine klare Säure, die sie für Kuchen, Kompott und Konfitüre besser geeignet macht. Wer beides pflanzt, hat für jeden Zweck die passende Frucht.
Optisch macht der Kontrast im Beet ebenfalls etwas her: bernsteinfarben und weinrot nebeneinander an derselben Ernte.

Die Jostabeere: dornenlos und größer
Aus der Kreuzung von Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere entstand die Jostabeere — sie vereint die Fruchtgröße der einen mit der Robustheit der anderen. Und sie hat keine Dornen.
Zur JostabeereWeitere Beeren aus unserer Baumschule
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