








Japanische Weinbeere
Botanischer Name: Rubus phoenicolasius
Sehr dekorative, behaarte Triebe
Aromatische Wildfrüchte mit besonderem Charakter
Hohe ökologische Wertigkeit

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Japanische Weinbeere
Der Strauch wächst starkwüchsig und bogig überhängend, die dicht behaarten Triebe wirken sehr dekorativ. Mit mittlerem Wasserbedarf und guter Winterhärte bis etwa -25°C ist die Art unkompliziert, auch die Spätfrostgefahr gilt als gering. Sie zeigt sich sehr robust und weitgehend resistent gegenüber klassischen Himbeerkrankheiten.
Die Blüte erscheint im Mai–Juni und bietet Insekten ein gutes Nahrungsangebot. Die Pflanze ist selbstfruchtbar; für höhere Erträge lohnt sich die Nähe zu anderen Rubus-Arten. Für die Kübelkultur ist sie geeignet, am besten ab 30–40 l Volumen.
Steckbrief
2,0–3,0 m
2,0–3,0 m
-25°C
Juli–August
Süß-säuerlich mit weinartigem Aroma, leicht herb, sehr charaktervoll.
Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Ja, ab 30-40 L
Halbschatten bis Sonne
Botanicum
Japanische Weinbeere
Botanischer Name: Rubus phoenicolasius
Wuchshöhe: 2,0–3,0 m
Wuchsbreite: 2,0–3,0 m
Wuchsform: Starkwüchsiger, bogig überhängender Strauch mit dicht behaarten, rötlichen Trieben.
Wuchsgeschwindigkeit: Stark
Ausläufer: Schwach
Wurzeltyp: Flach- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb bis orange
Frucht: Rundliche bis leicht konische, leuchtend rote Früchte mit glänzender Oberfläche und auffälliger Behaarung.
Fruchtfleisch: Hellrot, saftig, weich, feinkörnig, wenig lagerfähig.
Fruchtgröße: Mittelgroß, ca. 10–15 mm Ø, 2–4 g
Erntezeit: Juli–August
Geschmack: Süß-säuerlich mit weinartigem Aroma, leicht herb, sehr charaktervoll.
Verwendung: Frischverzehr, Wildobst, Verarbeitung, Naturgarten
Inhaltsstoffe: Enthält Vitamin C, Anthocyane, Polyphenole und Gerbstoffe.
Essbare Teile: Beeren
Ertragsbeginn: Ab dem 2.–3. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Bestäubungspartner: Andere Rubus-Arten oder -Sorten in der Nähe
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: Mai–Juni
Blütenfarbe: Weiß
Nahrung für Insekten: Gut
Nützlich für: Bienen, Vögel
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Waldlichtungen, Waldränder, buschige Hänge
Boden: Humos, locker, gut drainiert
Bodenart: Sand, Schluff, Lehm, humusreich
pH-Wert: 5,5–6,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 1–1,5 m
Düngung für optimalen Ertrag: Jährlich moderat organisch; nicht überdüngen
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Jährlich alte Ruten entfernen; sommerliche Auslichtung nach Bedarf.
Winterschutz: Leicht mulchen. Triebe in rauen Lagen schützen.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 30-40 L
Winterhärte: -25°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robust; weitgehend resistent gegenüber klassischen Himbeerkrankheiten.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Gering
Sortenentstehung: Ostasiatische Wildart aus Japan, Korea und China; seit dem 19. Jahrhundert in Europa bekannt.
Synonyme:
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