








Zirbelkiefer
Botanischer Name: Pinus cembra
Aromatisch, ölreich und traditionell geschätzt
Sehr langsames, dichtes Wachstum
Außergewöhnliche Frosthärte, langlebig

Zirbelkiefer
Als langlebiger Landschafts- und Schutzwaldbaum wächst die Zirbelkiefer sehr langsam und entwickelt eine zunächst schmal kegelförmige, später breit-eiförmige bis unregelmäßige Krone. Die dichte, kurztriebige Krone trägt Schneelasten gut und die Art zeigt eine sehr robuste Gesundheit mit hoher Resistenz gegen Frost, Wind und Schneebruch. Mit einer Winterhärte bis -40°C eignet sie sich besonders für alpine und kontinental-kalte Lagen.
Für die Bestäubung sind andere Pinus-cembra-Exemplare in der Nähe erforderlich; die Blüte liegt im Mai–Juni. Der Wasserbedarf ist gering bis mittel. Die Samen sind traditionell geschätzt und enthalten sehr viel Fett sowie u. a. ungesättigte Fettsäuren, Proteine und Magnesium.
Steckbrief
10–25 m
6–10 m
-40°C
September–Oktober (Zapfenreife im Folgejahr)
Mild-nussig, süßlich, sehr aromatisch, harzfrei; hochwertig im Vergleich zu anderen Kiefernsamen.
Bestäubersorte erforderlich
Nein
Sonne
Botanicum
Zirbelkiefer
Botanischer Name: Pinus cembra
Wuchshöhe: 10–25 m
Wuchsbreite: 6–10 m
Wuchsform: Langsam wachsend, zunächst schmal kegelförmig, später breit-eiförmig bis unregelmäßig, mit dichter, kurztriebiger Krone und hoher Schneelasttoleranz; sehr langlebige, strukturstabile Baumform.
Wuchsgeschwindigkeit: Langsam
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahl- bis Herzwurzel
Herbstfärbung:
Frucht: Große, eiförmige Zapfen mit dicken Schuppen; enthalten 60–120 ungeflügelte Samen.
Fruchtfleisch: Samenkern hell, ölreich, weich, ohne harte Samenschale.
Fruchtgröße: Groß, ca. 10–14 mm Samenlänge
Erntezeit: September–Oktober (Zapfenreife im Folgejahr)
Geschmack: Mild-nussig, süßlich, sehr aromatisch, harzfrei; hochwertig im Vergleich zu anderen Kiefernsamen.
Verwendung: Frischverzehr (Zirbelnüsse), Ölgewinnung, Heil- und Aromaprodukte, Schutzwald, Landschaftsbaum
Inhaltsstoffe: Sehr hoher Fettgehalt, reich an ungesättigten Fettsäuren, Proteinen, Magnesium und sekundären Pflanzenstoffen.
Essbare Teile: Samen
Ertragsbeginn: Ab dem 10.–15. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Andere Pinus-cembra-Exemplare in räumlicher Nähe.
Bestäubung durch: Wind
Blütezeit: Mai–Juni
Blütenfarbe: Gelblich
Nahrung für Insekten: Gering
Nützlich für: Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Hochgebirge zwischen 1500–2500 m mit kühlen Sommern und langen, schneereichen Wintern.
Boden: Humos, gleichmäßig frisch bis mäßig feucht und gut durchlässig.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, humusreich
pH-Wert: 5–6,5
Wasserbedarf: Gering bis mittel
Pflanzabstand Garten: 4–6 m
Düngung für optimalen Ertrag: Sparsam organisch düngen; bei Bedarf nadelgehölztauglichen Volldünger mit Magnesium einsetzen. Keine Überdüngung und keine späten Stickstoffgaben ab Juli.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Kein regulärer Schnitt erforderlich; nur abgestorbene oder beschädigte Äste entfernen.
Winterschutz: Kein Schutz nötig. Nur Jungpflanzen im ersten Winter leicht mulchen.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -40°C
Spätfrostgefahr: Sehr gering
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robuste Art; kaum krankheitsanfällig, hohe Resistenz gegenüber Frost, Wind und Schneebruch.
Windverträglichkeit: Hoch
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Gering
Sortenentstehung: Natürliche Wildform der Alpen und Karpaten; autochthone Populationen in Höhenlagen von ca. 1.400–2.400 m, ohne züchterische Selektion.
Synonyme: Zirbelkiefer, Arve, Zirbe
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