Superfrucht mit 17× mehr Lycopin als die Tomate
Winterhart bis −34 °C · ausgezeichnete Bienenweide · bindet Luftstickstoff · bis zu 20 kg Früchte je Strauch
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Aus den Bergen Asiens in deinen Garten
Was ist die Korallen-Ölweide?
Die Korallen-Ölweide (Elaeagnus umbellata) stammt aus den Gebirgsregionen Ostasiens — aus Höhen zwischen 1.200 und 3.000 Metern. Dort hat sie gelernt, mit wenig auszukommen: karge Böden, Trockenheit, Kälte, kurze Sommer.
Ihr Trick steckt in den Wurzeln: In Symbiose mit Frankia-Bakterien bindet sie Stickstoff direkt aus der Luft und reichert damit den Boden an — ein natürlicher Dünger für alles, was daneben wächst. Im Waldgarten gilt sie deshalb als eine der wertvollsten Begleitpflanzen überhaupt.
Dazu ist sie extrem robust: winterhart bis etwa −34 °C, trockenheitsverträglich, starkwüchsig und trotzdem gut schnittverträglich — auch als blühende, insektenfreundliche Hecke.

Was in der kleinen Frucht steckt
17× mehr Lycopin als die Tomate
Die kleine Frucht hat es in sich. Am bekanntesten ist ihr Lycopin — der rote Pflanzenfarbstoff, den man aus der Tomate kennt. Reife Korallen-Ölweiden enthalten davon außergewöhnlich viel: Messungen zeigen rund das 17-Fache einer frischen Tomate (USDA-Forschung). Unter Ernährungswissenschaftlern gilt sie deshalb als kleine Sensation.
Dazu kommen Vitamin A, C und E, Anthocyane und Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Eisen. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Besonders ungewöhnlich für eine Frucht: Die Samen liefern ungesättigte Fettsäuren und etwas Eiweiß — beides findet man in Beeren sonst kaum. Geschmacklich ist die reife Frucht süß-säuerlich, saftig und aromatisch.

Von September bis Oktober
Ernte & Küche
Die Früchte reifen von September bis Oktober. Reif sind sie, wenn sie richtig weich und intensiv durchgefärbt sind — dann schmecken sie süß-säuerlich und aromatisch. Zu früh geerntet sind sie herb, also lieber abwarten, bis sie voll ausgereift sind.
In der Küche ist die Korallen-Ölweide vielseitig: frisch vom Strauch, als Marmelade oder Gelee (sie ist von Natur aus pektinreich und geliert wunderbar), als Fruchtleder, Saft oder fruchtige Sauce zu Wild und Käse. Ein reifer Strauch liefert dabei erstaunliche Mengen — bis zu 20 kg in guten Jahren.
Ein Strauch, viele Farben

'Amber' — bernsteingelb, mild-süß

'Brilliant Rose' — kräftig rot, fruchtig

'Sweet ’n’ Tart' — süß-säuerlich, saftig
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
Und genau das bringen wir zurück:
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- 🌿 in die Landwirtschaft
Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.
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Für deine eigene Fruchtwelt.







