Prunus persica var. nucipersica

Nektarinen — glatte Haut, festeres Fleisch, mehr Süße

'Snowqueen' mit weißem Fruchtfleisch und 'Rhonegold' mit gelbem. Beide selbstfruchtbar, winterhart bis −23 bis −25 °C und auch im Kübel zu halten.

Selbstfruchtbar

Ein Baum reicht. Beide Sorten setzen ohne Partner an; eine zweite steigert den Ertrag. 'Snowqueen' (weißfleischig) und 'Rhonegold' (gelbfleischig) ergänzen sich dabei gut — geschmacklich sind es zwei verschiedene Früchte.

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Nektarine 'Snowqueen'Nektarine 'Snowqueen'
Nektarine 'Snowqueen' Angebot64,00 €

Süßer als der Pfirsich

'Snowqueen' gilt als ausgesprochene Dessertsorte: weißes Fruchtfleisch, sehr süß, mit feiner Säurestruktur. Der Stein löst sich gut.

Keine pelzige Haut

Die glatte Schale ist der Unterschied zum Pfirsich — man isst sie mit, ohne zu schälen. Das Fleisch ist zugleich fester und saftiger.

Winterhart bis −23 bis −25 °C

Für viele Gartenlagen geeignet. Im Kübel ab 40–60 Litern lässt sie sich im Winter zusätzlich geschützt aufstellen.

20 bis 40 kg pro Baum

Bei 3 bis 4 Metern Wuchshöhe. Ernte Ende Juli bis Anfang August — deutlich vor dem Pfirsich.

Ende Juli, Anfang August

Die frühere Ernte

'Snowqueen' reift Ende Juli, wochenlang vor den Pfirsichen. Wer beides pflanzt, hat von Ende Juli bis in den September durchgehend Steinobst.

Zwei Sorten, zwei Charaktere

Weißfleischig oder gelbfleischig?

'Snowqueen' ist die weißfleischige: kalifornische Züchtung, mittelgroße Früchte mit attraktiver Rotfärbung, sehr süß mit feiner Säure und klarer Weißfleisch-Note. Der Stein löst sich gut. Wer Nektarinen für den Frischverzehr will, nimmt sie.

'Rhonegold' ist die gelbfleischige Alternative — kräftiger im Aroma, etwas säurebetonter, gut für Kuchen und zum Einmachen.

Beide wachsen mittelstark und rundkronig auf 3 bis 4 Meter und brauchen einen warmen, sonnigen Standort.

Ehrlich gesagt

Nektarinen sind etwas anspruchsvoller als Pfirsiche

Auch sie bekommen die Kräuselkrankheit — und gelten dabei als etwas empfindlicher als robuste Pfirsichsorten wie der 'Rote Weinbergpfirsich'. Der Pilz infiziert bei feucht-kühlem Wetter im Februar und März; die Blätter rollen sich auf und fallen ab. Ein regengeschützter Standort im entscheidenden Zeitfenster ist deshalb bei der Nektarine noch wichtiger.

Die dünne Haut ist Vorteil und Nachteil zugleich. Man muss nicht schälen — dafür sind die Früchte empfindlicher gegen Druck und platzen bei starkem Regen kurz vor der Ernte eher auf als Pfirsiche.

Sie blüht früh. März bis April, mit mittlerem Spätfrostrisiko. Gilt für alle Steinobstarten in dieser Gruppe: Der Baum übersteht den Winter, die offene Blüte verträgt nur wenige Minusgrade.

Unsere Empfehlung: Sonnig und möglichst unter einem Dachüberstand — eine Südwand mit Vordach ist der ideale Nektarinenplatz. Durchlässiger Boden, keine Staunässe. Im Kübel lässt sich der Standort zur Blütezeit anpassen, das ist in Frostlagen die sicherste Variante.

Unsere Vision

Leidenschaft für Pflanzen

Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.

Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.

Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.

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