Den dritten Strauch schenken wir dir
Ein einzelner Strauch trägt zwei bis drei Wochen. Frühe, mittlere und späte Sorten reifen nacheinander — such dir drei aus, die dritte geht auf uns.
Leg drei Heidelbeeren in den Warenkorb — die dritte gibt es automatisch geschenkt. Kein Rabattcode nötig. Du kannst frei mischen: Nimm eine frühe, eine mittlere und eine späte Sorte, dann erntest du von Juni bis August statt nur zwei bis drei Wochen. Alle Sorten gedeihen auch im Kübel ab 40 l — sie brauchen nur saure Erde und einen sonnigen Platz.
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So kombinierst du deine drei Sträucher
Sorten aus verschiedenen Reifezeiten mischen — dann erntest du von Juni bis in den September statt nur zwei bis drei Wochen.
'Early Blue'
'Spartan'
'Chandler' · 'Pink Lemonade'

So kommt sie zu dir
Kräftige Bio-Pflanzen im 3-Liter-Topf
Du bekommst hochwertige Bio-Heidelbeeren aus frischer Produktion — gut durchwurzelt und kräftig im 3-Liter-Topf. Pflanzen kannst du sie praktisch das ganze Jahr über, solange der Boden frostfrei ist.
Am besten in saure Rhododendron- oder Moorbeeterde setzen und in den ersten Wochen gleichmäßig feucht halten. In einem großen Kübel klappt es genauso.

Erntezeit
Warum sich mehrere Sorten lohnen
Eine einzelne Heidelbeere trägt etwa zwei bis drei Wochen. Danach ist Schluss. Kombinierst du früh, mittel und spät, zieht sich die Ernte über den ganzen Sommer:
Juni–Juli: 'Early Blue' und 'Duke' machen den Anfang.
Juli: 'Bluecrop' und 'Spartan' übernehmen, 'Spartan' reift durch die späte Blüte besonders lang.
Juli–August: 'Berkeley' und 'Goldtraube' bilden den Abschluss.
Genau deshalb ist der Mengenvorteil so gerechnet: Drei Pflanzen sind keine Vorratshaltung, sondern die Voraussetzung für eine durchgehende Ernte. Dass sie zusammen günstiger sind, ist der Nebeneffekt.

Der wichtigste Punkt
Heidelbeeren brauchen sauren Boden
Wenn eine Heidelbeere im Garten nicht will, liegt es fast immer am pH-Wert. Sie braucht pH 4 bis 5 — deutlich saurer als normaler Gartenboden, der meist bei 6,5 bis 7 liegt. In zu kalkhaltiger Erde bekommt sie gelbe Blätter und kümmert vor sich hin.
Die Lösung ist einfach: Pflanze sie in Rhododendron- oder Moorbeeterde — ein großzügiges Pflanzloch, komplett mit saurer Erde gefüllt, reicht. Im Kübel ab 40–60 l hast du den Boden ohnehin voll unter Kontrolle, deshalb funktioniert das oft am besten.
Zwei Dinge noch: Der Wasserbedarf ist hoch — gleichmäßig feucht halten, am besten mit kalkarmem Regenwasser. Und gedüngt wird mit speziellem Heidelbeer- oder Rhododendrondünger, moderat dosiert.

Was in den Beeren steckt
Woher das tiefe Blau kommt
Die dunkle Farbe der Heidelbeere stammt von Anthocyanen — blauen Pflanzenfarbstoffen aus der Gruppe der Flavonoide. Sie sitzen vor allem in der Schale, weshalb dunkle, vollreife Beeren am kräftigsten gefärbt sind.
Dazu kommen Polyphenole mit rund 200 mg pro 100 g, organische Säuren und Pektine — Letztere sind der Grund, warum Heidelbeermarmelade auch ohne viel Zusatz geliert.
Frisch vom Strauch schmecken sie am besten. Sie lassen sich aber gut einfrieren, ohne matschig zu werden, und eignen sich für Kuchen, Kompott, Saft und Desserts.

Was Ernährungswissenschaft & Tradition wissen
Heidelbeere — die meistuntersuchte Beere der Welt
Kaum eine Frucht ist ernährungswissenschaftlich so gut dokumentiert. Verantwortlich dafür sind die Anthocyane — die blauen Farbstoffe, von denen Heidelbeeren mehr enthalten als fast jede andere heimische Frucht. Dazu kommen rund 200 mg Polyphenole je 100 g.
Schutz der Zellen vor oxidativem Stress. Heidelbeeren sind eine Quelle von Mangan (rund 0,3 mg je 100 g). Mangan trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, und unterstützt einen normalen Energiestoffwechsel.
Gut für Knochen und Blutgerinnung. Mit etwa 19 µg je 100 g sind sie zugleich eine Quelle von Vitamin K — das trägt zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei.
Im Fokus der Herz-Kreislauf-Forschung. Aktuelle Studien untersuchen vor allem, wie sich anthocyanreiche Kost auf Gefäßfunktion und Blutdruck auswirkt — und auf die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter. Die Datenlage wächst seit Jahren, abgeschlossen ist sie nicht.
Ein Detail, das kaum jemand kennt: Die Kulturheidelbeere hat helles Fruchtfleisch — die Farbstoffe sitzen fast nur in der Schale. Die heimische Waldheidelbeere ist durchgefärbt und enthält ein Vielfaches an Anthocyanen, ist dafür winzig. Kultursorten liefern die Menge, die Wildbeere die Konzentration. Was den Gehalt im eigenen Garten hebt: Vollreife und Sonne — Beeren, die zwei, drei Tage länger hängen, färben deutlich dunkler aus.
Was traditionelles Wissen seit Jahrhunderten kannte, untersucht heute die moderne Ernährungsforschung.
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
Und genau das bringen wir zurück:
- 🌿 in private Gärten
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Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.
Für mehr Natur. Für mehr Ertrag.
Für deine eigene Fruchtwelt.

















