Prunus avium · fünf Süßkirschen

Süßkirschen — und die meisten brauchen keinen Partner

'Sunburst', 'Lapins' und 'Stella' sind selbstfruchtbar: ein Baum, volle Ernte. Dazu 'Regina' und 'Kordia', die Klassiker für den großen Garten. Jede in drei Baumformen.

Drei Sorten tragen allein

'Sunburst', 'Lapins' und 'Stella' brauchen keinen zweiten Baum. Bei Süßkirschen ist das die Ausnahme — die meisten alten Sorten tragen ohne Partner gar nichts. Wer nur Platz für einen Baum hat, nimmt eine dieser drei. 'Regina' und 'Kordia' brauchen dagegen eine zweite Sorte in der Nähe.

Jede Sorte in drei Größen

Welche Baumform passt zu deinem Garten?

Es ist derselbe Kirschbaum auf derselben Sorte — nur unterschiedlich hoch veredelt. Das entscheidet, wie groß der Baum wird, wie viel er trägt und wie du an die Früchte kommst.

Terrassenobstab 45 €
Die kleinste Form

Auf schwachwachsender Unterlage veredelt, für den Kübel ab 40–60 Litern oder das kleine Beet. Alles in Reichweite — ernten, schneiden, ausdünnen ohne Leiter.

Ertrag: ca. 8–15 kg
Buschbaumab 57 €
Der Standard für den Hausgarten

Die Krone setzt tief an, der Baum bleibt bei etwa 2 bis 4 Metern. Man kommt überall heran und hat trotzdem einen richtigen Baum. Fast immer die richtige Wahl.

Ertrag: ca. 15–25 kg
Halbstammab 79 €
Der freistehende Baum

Ein durchgehender Stamm, darauf die große Krone. Braucht Platz, liefert dafür den höchsten Ertrag — und in zehn Jahren einen Baum, unter dem man sitzen kann.

Ertrag: ca. 30–50 kg

Kirschen wachsen von Natur aus stark. Beim Halbstamm entsteht in wenigen Jahren ein großer Baum — wer die Ernte in Reichweite behalten will, fährt mit Buschbaum oder Terrassenobst besser.

18 Produkte

Süßkirsche 'Stella' - TerrassenobstSüßkirsche 'Stella' - Terrassenobst
Süßkirsche 'Regina' - HalbstammSüßkirsche 'Regina' - Halbstamm
Süßkirsche 'Sunburst' - TerrassenobstSüßkirsche 'Sunburst' - Terrassenobst
Süßkirsche 'Sunburst' - HalbstammSüßkirsche 'Sunburst' - Halbstamm
Süßkirsche 'Lapins' - TerrassenobstSüßkirsche 'Lapins' - Terrassenobst
Süßkirsche 'Kordia' - TerrassenobstSüßkirsche 'Kordia' - Terrassenobst
Süßkirsche 'Sunburst' - BuschbaumSüßkirsche 'Sunburst' - Buschbaum
Süßkirsche 'Regina' - BuschbaumSüßkirsche 'Regina' - Buschbaum
Süßkirsche 'Stella' - BuschbaumSüßkirsche 'Stella' - Buschbaum
Süßkirsche 'Kordia' - HalbstammSüßkirsche 'Kordia' - Halbstamm
Süßkirsche 'Lapins' - BuschbaumSüßkirsche 'Lapins' - Buschbaum
Süßkirsche 'Dönissens Gelbe' - BuschbaumSüßkirsche 'Dönissens Gelbe' - Buschbaum
Süßkirsche 'Regina' - TerrassenobstSüßkirsche 'Regina' - Terrassenobst
Süßkirsche 'Lapins' - HalbstammSüßkirsche 'Lapins' - Halbstamm
Süßkirsche 'Kordia' - BuschbaumSüßkirsche 'Kordia' - Buschbaum
Süßkirsche 'Dönissens Gelbe' - TerrassenobstSüßkirsche 'Dönissens Gelbe' - Terrassenobst
Süßkirsche 'Große Prinzessin' - BuschbaumSüßkirsche 'Große Prinzessin' - Buschbaum
Süßkirsche 'Große Schwarze Knorpelkirsche' - BuschbaumSüßkirsche 'Große Schwarze Knorpelkirsche' - Buschbaum

Große, platzfeste Früchte

'Sunburst' bringt 8 bis 12 Gramm pro Kirsche bei 26 bis 30 Millimetern — und ihre feste Schale platzt bei Regen deutlich seltener auf als bei alten Sorten.

Drei Sorten ohne Bestäuber

'Sunburst', 'Lapins' und 'Stella' setzen allein an. Mit einer zweiten Sorte steigt der Ertrag trotzdem noch.

Winterhart bis −22 bis −26 °C

Robust und langlebig. 'Sunburst' gilt zusätzlich als widerstandsfähig gegen Monilia.

Ernte von Ende Juni bis Ende Juli

'Sunburst' und 'Lapins' starten Ende Juni, 'Regina' und 'Kordia' folgen im Juli. Zwei Sorten verlängern die Kirschzeit auf über einen Monat.

Ende Juni bis Ende Juli

Vier Wochen, auf die man ein Jahr wartet

Kein anderes Obst hat ein so kurzes Fenster — und keines wird so sehnsüchtig erwartet. Ein etablierter Buschbaum bringt 15 bis 25 Kilo, ein Halbstamm das Doppelte.

Fünf Sorten, zwei Gruppen

Welche Süßkirsche passt zu dir?

Die selbstfruchtbaren: 'Sunburst' (kanadisch, große dunkelrote Früchte, süß mit feiner Würze), 'Lapins' (fest, platzfest, sehr ertragreich) und 'Stella' (die erste selbstfruchtbare Süßkirsche überhaupt). Alle drei tragen als Einzelbaum.

Die Klassiker mit Bestäuber: 'Regina' gilt vielen Erwerbsanbauern als die beste Tafelkirsche — sehr fest, sehr platzfest, spät reifend. 'Kordia' ist die dunkelste und aromatischste von allen, fast schwarz bei Vollreife.

Dazu 'Dönissens Gelbe', eine gelbe Knorpelkirsche — von Vögeln deutlich seltener geplündert, weil ihnen das Rot als Signal fehlt.

April

Die Blüte, die den Frühling ankündigt

Die Süßkirsche blüht im April, oft als erster großer Baum im Garten, und bietet Bienen und Hummeln eines der reichsten Nahrungsangebote des Jahres.

Der frühe Termin bringt ein mittleres Spätfrostrisiko mit sich. In ausgesprochenen Frostlagen lohnt ein Standort, der nicht nach Osten offen liegt — schnelles Auftauen in der Morgensonne schadet erfrorenen Blüten mehr als der Frost selbst.

Wer 'Regina' oder 'Kordia' pflanzt, braucht eine zweite Sorte in der Nähe. Praktischerweise passen die selbstfruchtbaren 'Lapins' und 'Sunburst' als Partner — sie bestäuben mit und tragen selbst.

Ehrlich gesagt

Zwei Dinge, die bei Kirschen dazugehören

Die Vögel kommen. Reife Kirschen sind für Amseln und Stare das attraktivste Ziel im ganzen Garten, und ein großer Baum lässt sich nicht sinnvoll abdecken. Wer die Ernte sichern will, hält den Baum klein (Terrassenobst oder Buschbaum) und wirft ein Netz drüber. Oder pflanzt 'Dönissens Gelbe' — gelbe Kirschen werden deutlich seltener geplündert.

Regen kurz vor der Ernte kann Früchte platzen lassen. Die Frucht nimmt Wasser über die Schale auf und reißt auf. Moderne Sorten sind darauf gezüchtet: 'Lapins', 'Sunburst' und 'Regina' gelten als ausgesprochen platzfest, alte Sorten deutlich weniger. Ganz ausschließen lässt es sich nicht.

Und sie wollen Schnitt. Kirschen tragen am mehrjährigen Holz und vergreisen ohne Pflege — der Ertrag wandert dann nach außen und nach oben. Ein Schnitt direkt nach der Ernte (nicht im Winter, dann bluten sie) hält den Baum in Form und in Reichweite.

Unsere Empfehlung: Für den normalen Hausgarten 'Sunburst' oder 'Lapins' als Buschbaum — selbstfruchtbar, platzfest, in Reichweite. Sonnig, durchlässiger Boden, keine Staunässe. Wer Platz für zwei hat, ergänzt 'Regina' oder 'Kordia' und erntet dann über einen Monat.

Unsere Vision

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Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.

Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.

Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.

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Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.

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