Apfelsorten, die es im Supermarkt nicht gibt
'Goldparmäne', 'Kaiser Wilhelm', 'Weißer Klarapfel' — dazu moderne schorfresistente Sorten wie 'Topaz' und 'Santana'. Jede in drei Baumformen, vom Kübel bis zur Streuobstwiese.
Welche Baumform passt zu deinem Garten?
Es ist derselbe Apfel auf derselben Sorte — nur unterschiedlich hoch veredelt. Das entscheidet, wie groß der Baum wird, wie viel er trägt und wie du an die Früchte kommst.
Auf schwachwachsender Unterlage veredelt, für den Kübel ab 40–60 Litern oder das kleine Beet. Alles in Reichweite — ernten, schneiden, ausdünnen ohne Leiter.
Die Krone setzt tief an, der Baum bleibt bei etwa 2 bis 4 Metern. Man kommt überall heran und hat trotzdem einen richtigen Baum. Fast immer die richtige Wahl.
Ein durchgehender Stamm, darauf die große Krone. Braucht Platz, liefert dafür den höchsten Ertrag — und in zehn Jahren einen Baum, unter dem man sitzen kann.
Die Ertragsangaben gelten für einen etablierten Baum ab dem drei- bis vierten Standjahr und schwanken je nach Sorte, Boden und Jahrgang.
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Alt oder neu — beides hat seinen Platz
Welche Sorte passt zu dir?
Die alten Sorten stehen für Geschmack und Geschichte. 'Goldparmäne' gilt vielen als der aromatischste Apfel überhaupt, 'Roter Boskoop' ist der Backapfel schlechthin, der 'Weiße Klarapfel' reift schon im August. Sie brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit, weil sie ohne Resistenzzüchtung auskommen müssen.
Die modernen Sorten sind auf Robustheit gezüchtet. 'Topaz' trägt das Vf-Gen und ist damit sehr gut schorfresistent, dazu ein kräftig süß-säuerlicher Aromaapfel, der bis ins Frühjahr lagert. 'Santana' ist zusätzlich für Allergiker interessant, 'Florina' und 'Rubinola' sind ähnlich robust.
Unser Rat: eine von jedem. Eine frühe Sorte zum Sofortessen, eine späte zum Lagern — und schon hat man Äpfel über mehr als ein halbes Jahr.

April und Mai
Welche Sorte bestäubt welche?
Apfelblüten befruchten sich nicht selbst — der Pollen muss von einer anderen Sorte kommen. Alle unsere Sorten blühen im April und Mai und überschneiden sich dabei weitgehend, die Kombination ist also unkritisch.
'James Grieve' ist der Universalbestäuber in unserem Sortiment: 'Topaz', 'Boskoop', 'Kaiser Wilhelm', 'Klarapfel', 'Prinz Albrecht', 'Florina', 'Rubinola', 'Santana' und 'Jamba' nennen ihn alle als geeigneten Partner. Wer sich nicht entscheiden mag, nimmt ihn als zweiten Baum.
Eine Ausnahme gibt es: Der 'Rote Boskoop' ist triploid — er hat einen dreifachen Chromosomensatz und bildet kaum keimfähigen Pollen. Er braucht selbst einen Partner, taugt aber nicht als Bestäuber für andere. Wer Boskoop möchte und sonst keinen Apfel in der Nähe hat, braucht deshalb zwei weitere Sorten. Dasselbe gilt für 'Jonagold' und 'Gravensteiner', falls beim Nachbarn einer davon steht.
Weiteres klassisches Obst
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
Und genau das bringen wir zurück:
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Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.
Für mehr Natur. Für mehr Ertrag.
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