





Erdbeer-Himbeere
Botanischer Name: Rubus illecebrosus
Optisches Highlight – große weiße Blüten und rote Früchte gleichzeitig
Robuster essbarer Bodendecker – wächst auch im lichten Schatten
Winterhart ohne Schutz, krankheitsrobust

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Gilt für alle Himbeeren, Brombeeren und ihre Verwandten — frei mischbar.

Erdbeer-Himbeere
Die Erdbeer-Himbeere ist ein echter Blickfang: leuchtend rote, bis 5 cm lange Früchte, die aussehen wie eine Kreuzung aus Erdbeere und Himbeere – dazu ungewöhnlich große, schneeweiße Blüten von 4 bis 5 cm Durchmesser. Von Juli bis in den Herbst stehen Blüten und reife Früchte gleichzeitig an der Pflanze. Kaum jemand, der sie im Garten sieht, geht daran vorbei, ohne zu fragen, was das ist.
Geschmacklich geht sie eigene Wege: mild, fein-fruchtig und säurearm – nicht das kräftige Aroma einer Kulturhimbeere, sondern etwas Eigenes. Am besten schmeckt sie richtig vollreif gepflückt. Kinder lieben sie vor allem wegen der Größe und der Farbe, und für Marmelade und Gelee ist sie ebenfalls zu haben.
Wichtig zu wissen: Die Pflanze breitet sich über unterirdische Ausläufer kräftig aus – im zweiten Standjahr kann sie bereits gut einen Quadratmeter einnehmen. Im Beet gehört deshalb eine Wurzelsperre dazu, oder Sie pflanzen sie gleich in den Kübel, wo sie sich prima macht und das Thema erledigt ist. Ansonsten ist sie ausgesprochen pflegeleicht: winterhart ohne Schutz, krankheitsrobust und selbst im lichten Schatten wachsend – als essbarer Bodendecker deckt sie Flächen ab, an denen sonst wenig gedeiht. Im Herbst zieht sie komplett ein und treibt im Frühjahr neu aus, Spätfrost ist damit kein Thema. Beim Rückschnitt Handschuhe anziehen: Triebe und Blattstiele sind stachelig.
Steckbrief
30–60 cm
60–100 cm, breitet sich über Ausläufer weiter aus
-20°C
Juli bis in den Herbst, Hauptreife im Spätsommer
Mild und fein-fruchtig, säurearm – eigenständig, nicht mit dem kräftigen Aroma einer Himbeere vergleichbar. Vollreif ernten, dann kommt sie am besten zur Geltung.
Selbstfruchtbar
Ja, ab 40-60 L – im Kübel erübrigt sich die Wurzelsperre
Halbschatten bis Sonne
Unsere meistgekauften Pflanzen
Botanicum
Erdbeer-Himbeere
Botanischer Name: Rubus illecebrosus
Wuchshöhe (Natur): 30–60 cm
Im Garten (kultiviert):
Wuchsbreite: 60–100 cm, breitet sich über Ausläufer weiter aus
Wuchsform: Niedriger, bodendeckender Halbstrauch mit aufrechten, bestachelten Ruten; zieht im Winter komplett ein.
Wuchsgeschwindigkeit: Stark – breitet sich über Ausläufer zügig aus
Ausläufer: Ja, stark – Wurzelsperre oder Kübelkultur empfohlen
Wurzeltyp: Flach- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb, zieht danach komplett ein
Frucht: Leuchtend rote, längliche Früchte bis 5 cm – optisch wie eine übergroße Erdbeere in Himbeerform.
Fruchtfleisch: Rot und weich, mit deutlich spürbaren Kernen.
Fruchtgröße: Groß, bis 5 cm Länge
Erntezeit: Juli bis in den Herbst, Hauptreife im Spätsommer
Geschmack: Mild und fein-fruchtig, säurearm – eigenständig, nicht mit dem kräftigen Aroma einer Himbeere vergleichbar. Vollreif ernten, dann kommt sie am besten zur Geltung.
Verwendung: Naschfrucht, Marmelade und Gelee; vor allem essbarer Bodendecker und Zierpflanze für naturnahe Gärten und Kübel
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Ballaststoffe und Polyphenole.
Essbare Teile: Beeren
Ertragsbeginn: Ab dem 2.–3. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar
Bestäubungspartner: Nicht nötig – eine einzelne Pflanze trägt zuverlässig.
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: Juli–September
Blütenfarbe: Schneeweiß, große schalenförmige Einzelblüten von 4–5 cm
Nahrung für Insekten: Mittel
Nützlich für: Bienen, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Waldränder, lichte Gebüsche und humose montane Waldböden Japans
Boden: Humos, locker, frisch bis feucht, nährstoffreich
Bodenart: Sand, Schluff, Lehm, humusreich
pH-Wert: 5,5–6,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 1–1,5 m
Düngung für optimalen Ertrag: Organisch; Kompostgabe im Frühjahr
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Im Herbst nach dem Laubfall alle Triebe bodennah abschneiden; Ausbreitung kontrollieren.
Winterschutz: Basis mulchen; frische Triebe bei Spätfrost kurz abdecken.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L – im Kübel erübrigt sich die Wurzelsperre
Winterhärte: -20°C
Spätfrostgefahr: Gering – treibt erst im Frühjahr neu aus
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robust, keine nennenswerten Krankheiten – deutlich unempfindlicher als Kulturhimbeeren. Wichtig: bildet kräftige unterirdische Ausläufer, im Beet ist eine Wurzelsperre Pflicht. Triebe und Blattstiele sind stachelig.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Gering
Sortenentstehung: Wildart aus Japan, 1899 von Wilhelm Olbers Focke wissenschaftlich beschrieben; keine Züchtung, sondern die Art selbst.
Synonyme: Japanische Himbeere
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