









Essigbaum
Botanischer Name: Rhus glabra
Wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Vogelarten im Winter
Extrem trockenheits- und hitzetolerantes Wildgehölz
Wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Vogelarten im Winter

Essigbaum
Als aufrechter Großstrauch wächst er locker aufgebaut, oft mehrstämmig und mit kräftigen, aufrechten Trieben. Der Wasserbedarf ist gering, und die Art eignet sich hervorragend für naturnahe Gehölzpflanzungen, Böschungsbefestigung, Wildgehölzhecken sowie extensive Flächen. Insgesamt zeigt sich der Essigbaum sehr robust.
Steckbrief
3–5 m
3–6 m
-34°C
August-Winter
Säuerlich und leicht fruchtig; traditionell zur Herstellung von Getränken („Sumach-Limonade“) nutzbar.
Bestäubersorte erforderlich
Nein
Sonne
Botanicum
Essigbaum
Botanischer Name: Rhus glabra
Wuchshöhe: 3–5 m
Wuchsbreite: 3–6 m
Wuchsform: Aufrechter Großstrauch mit locker aufgebauter, oft mehrstämmiger Krone und kräftigen, aufrechten Trieben.
Wuchsgeschwindigkeit: Stark
Ausläufer: Stark
Wurzeltyp: Flach- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Leuchtend orange bis intensiv scharlachrot
Frucht: Trockene Steinfrucht mit dünnem Fruchtfleisch um einen einzelnen Samen.
Fruchtfleisch:
Fruchtgröße: Klein, ca. 4–5 mm Ø
Erntezeit: August-Winter
Geschmack: Säuerlich und leicht fruchtig; traditionell zur Herstellung von Getränken („Sumach-Limonade“) nutzbar.
Verwendung: Leuchtend orange bis intensiv scharlachrot
Inhaltsstoffe: Enthält Gerbstoffe, organische Säuren und sekundäre Pflanzenstoffe.
Essbare Teile: Fruchtstände (getrocknet, als Gewürz/ Getränk)
Ertragsbeginn: Ab dem 5.–7. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Andere Rhus glabra Pflanzen
Bestäubung durch: Wind
Blütezeit: Juni-Juli
Blütenfarbe: Gelbgrün
Nahrung für Insekten: Mittel
Nützlich für: Vögel, Insekten, Zierwert
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Prärien, offene Wälder, trockene Hänge, Ruderalflächen
Boden: Durchlässig, eher mager bis mäßig nährstoffreich
Bodenart: Sand, Lehm
pH-Wert: 5,5–7,5
Wasserbedarf: Gering
Pflanzabstand Garten: 3–5 m (Solitär); 2–3 m (Gruppe)
Düngung für optimalen Ertrag:
Pflanzung: Pflanzung im Frühjahr oder Herbst im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Ausläufer kontrollieren; Rückschnitt im Frühjahr möglich
Winterschutz: Kein Winterschutz notwendig, sehr frosthart
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -34°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robustes Wildgehölz; selten Blattflecken, gelegentlich Blattläuse möglich.
Windverträglichkeit: Hoch
Salzverträglichkeit: Mittel
Abgasverträglichkeit: Hoch
Sortenentstehung: Botanische Art aus Nordamerika. Rhus glabra wurde bereits im 18. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben und ist in weiten Teilen Nordamerikas natürlich verbreitet.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
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