



Großfrüchtige Zierquitte
Botanischer Name: Chaenomeles cathayensis
Extrem große Früchte mit sehr hohem Pektinanteil
Hervorragend für Gelee- und Verarbeitungsprodukte
Zier- und Nutzgehölz mit hoher Winterhärte


Großfrüchtige Zierquitte
Die großfruchtige Cathaya Zierquitte (Chaenomeles cathayensis) verbindet Zier- und Nutzwert und bringt sehr große, unregelmäßig geformte Früchte mit 7–10 cm Ø hervor. Das gelbliche Fruchtfleisch ist sehr fest und schmeckt sehr sauer, dabei stark aromatisch. Durch den sehr hohen Pektin- und Vitamin-C-Gehalt eignet sie sich besonders für Gelee, Mus und Likör; geerntet wird von September–Oktober.
Als Strauch oder kleiner Baum wächst sie aufrecht bis breitbuschig mit sparrig verzweigtem Aufbau. Die Blüte erscheint im April–Mai und liefert ein mittleres Nahrungsangebot für Insekten.
Mit einer Winterhärte bis -25°C ist sie auch für kältere Lagen eine verlässliche Wahl. Der Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich. Unter guten Bedingungen sind Erträge von etwa 10–25 kg pro Strauch möglich.
Steckbrief
3–5 m
2–4 m
-25°C
September–Oktober
Sehr sauer, stark aromatisch.
Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Nein
Halbschatten bis Sonne
Eine einzelne Pflanze trägt bereits Früchte. Mit einer zweiten Sorte steigerst du den Ertrag durch Kreuzbestäubung deutlich.
Botanicum
Großfrüchtige Zierquitte
Botanischer Name: Chaenomeles cathayensis
Wuchshöhe: 3–5 m
Wuchsbreite: 2–4 m
Wuchsform: Aufrechter bis breitbuschiger Strauch oder kleiner Baum mit sparrig verzweigtem Aufbau
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht: Sehr große, unregelmäßig geformte Früchte mit harter, gelbgrüner Schale.
Fruchtfleisch: Gelblich, sehr fest, roh kaum genießbar.
Fruchtgröße: Sehr groß, ca. 70–100 mm Ø
Erntezeit: September–Oktober
Geschmack: Sehr sauer, stark aromatisch.
Verwendung: Verarbeitung zu Gelee, Mus und Likör; traditionell auch medizinisch genutzt.
Inhaltsstoffe: Sehr hoher Pektin- und Vitamin-C-Gehalt sowie organische Säuren.
Essbare Teile: Früchte
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–5. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Bestäubungspartner: Andere Chaenomeles-Arten oder -Sorten
Bestäubung durch: Bienen und andere Insekten
Blütezeit: April–Mai
Blütenfarbe: Rosa
Nahrung für Insekten: Mittel
Nützlich für: Bienen, Insekten, Zierwert
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Gebüsche, Waldränder, Berghänge
Boden: Locker, humos, frisch bis mäßig trocken
Bodenart: Sand, Lehm, humusreich
pH-Wert: 5–7
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 1,5–2,5 m (Strauch)
Düngung für optimalen Ertrag:
Pflanzung: Pflanzung im Herbst oder Frühjahr im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Auslichtungsschnitt nach der Blüte empfohlen
Winterschutz: Kein Winterschutz notwendig, gut frosthart
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -25°C
Spätfrostgefahr: Mittel
Krankheiten / Resistenzen: Robust; selten anfällig für Feuerbrand.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Wildart aus China, seit langem in Ostasien kultiviert und in Europa als Zier- und Nutzgehölz eingeführt.
Synonyme: Chaenomeles sinensis
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