









Stieleiche
Botanischer Name: Quercus robur
Extrem langlebiger Schlüsselbaum europäischer Kulturlandschaften
Sehr hohe Biodiversitätsleistung für Insekten und Wirbeltiere
Hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Standorte
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Stieleiche
Mit kräftigem Stamm und ausladender, großkroniger Wuchsform eignet sich die Stieleiche ideal für Landschaft, Forstwirtschaft und Agroforst. Sie blüht im April–Mai und ist auf Bestäubung durch andere Eichen in Bestandsnähe angewiesen. Die Winterhärte reicht bis -35°C.
Als heimisches Gehölz bietet sie eine sehr hohe Biodiversitätsleistung und stellt reichlich Nahrung für Insekten, Vögel und viele Wildtiere bereit. Der Wasserbedarf liegt im mittleren bis hohen Bereich. Insgesamt gilt sie als sehr robust, gelegentlich können Mehltau, Eichenprozessionsspinner oder Fraßschäden auftreten.
Steckbrief
20–40 m
15–30 m
-35°C
September–Oktober
Bitter durch hohen Gerbstoffgehalt. Vor dem Verzehr müssen die Eicheln mehrfach in Frischwasser eingelegt werden.
Bestäubersorte erforderlich
Nein
Sonne
Botanicum
Stieleiche
Botanischer Name: Quercus robur
Wuchshöhe: 20–40 m
Wuchsbreite: 15–30 m
Wuchsform: Großkroniger, kräftiger Baum mit ausladender, unregelmäßiger Krone und starkem Stamm
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel-stark
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahl- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelblich
Frucht: Längliche Eicheln mit glatter brauner Schale, einzeln oder paarweise an langen Fruchtstielen
Fruchtfleisch:
Fruchtgröße: Groß, ca. 25–35 mm
Erntezeit: September–Oktober
Geschmack: Bitter durch hohen Gerbstoffgehalt. Vor dem Verzehr müssen die Eicheln mehrfach in Frischwasser eingelegt werden.
Verwendung: Forstwirtschaft, Agroforst, Landschaftsgehölz, Eicheln historisch als Futtermittel
Inhaltsstoffe: Hoher Gehalt an Gerbstoffen, Phenolen und sekundären Pflanzenstoffen.
Essbare Teile: Eicheln, nach entsprechender Behandlung um die Gerbsstoffe zu entfernen
Ertragsbeginn: Ab dem 15.–30. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Andere Stiel- oder Traubeneichen in Bestandsnähe
Bestäubung durch: Wind
Blütezeit: April–Mai
Blütenfarbe: Gelbgrün
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Auwälder, feuchte bis frische Tallagen und nährstoffreiche Laubmischwälder auf tiefgründigen, frischen Böden.
Boden: Frisch bis feucht, tiefgründig, nährstoffreich und gut drainiert.
Bodenart: Lehm, Schluff, sandig-lehmig, humusreich
pH-Wert: 5–7.5
Wasserbedarf: Mittel bis hoch
Pflanzabstand Garten: 6–10 m (Solitär)
Düngung für optimalen Ertrag: Keine regelmäßige Düngung nötig; auf extrem mageren Standorten im Frühjahr leichte organische Gabe.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Nur Erziehungsschnitt in der Jugend; alte Bäume nicht stark schneiden.
Winterschutz: Kein Schutz nötig.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -35°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robust; gelegentlich Mehltau, Eichenprozessionsspinner oder Fraßschäden.
Windverträglichkeit: Hoch
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Autochthone europäische Wildform ohne züchterische Selektion.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
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Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
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