Echter Kaffee für Terrasse & Wintergarten
Die Pflanze, aus der weltweit der meiste Kaffee gewonnen wird — als Rarität für zuhause. Glänzendes Laub, jasminduftende Blüten und echte Kaffeekirschen. Keine gewöhnliche Zimmerpflanze, sondern eine Erlebnispflanze.
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Aus dem Hochland Äthiopiens
Was ist die Kaffeepflanze?
Der Arabica-Kaffee (Coffea arabica) stammt aus den schattigen Bergwäldern im Hochland Südwest-Äthiopiens (1.000–2.000 m) und gehört zu den Rötegewächsen. Aus seinen Bohnen wird der Großteil des weltweiten Kaffees gewonnen.
In der Natur wird er 6–10 m hoch — als Kübelpflanze bleibt er mit 1–2 m angenehm kompakt und ist gut schnittverträglich. Seine glänzend dunkelgrünen, ledrigen Blätter mit der typisch gewellten Oberfläche machen ihn das ganze Jahr über zum Blickfang — auch ganz ohne Blüte.

Ein Duft wie im Jasmingarten
Wenn sie blüht, duftet der ganze Raum
Meist ab dem dritten bis fünften Jahr öffnen sich die reinweißen Blüten — und verströmen fünf bis sieben Tage lang einen intensiven Jasminduft. Ein Erlebnis, das man so von kaum einer anderen Kübelpflanze kennt.
Die Blüten sind selbstbefruchtend, du brauchst also keine zweite Pflanze. Aus ihnen entwickeln sich grüne Beeren, die nach sechs bis neun Monaten dunkelrot ausreifen: die berühmten Kaffeekirschen mit je zwei Bohnen darin.

Dein eigener Kaffee
Ambitioniert — aber möglich
Für eine Tasse Espresso braucht man rund sieben Gramm Bohnen. Das ist für eine Kübelpflanze ambitioniert — aber mit grünem Daumen durchaus im Bereich des Möglichen.
Wer ihr einen warmen, hellen Standort gibt, die kühle Winterruhe einhält und ein paar Jahre Geduld mitbringt, kann seine Kirschen tatsächlich ernten und die Bohnen selbst rösten. Im Wintergarten und an sehr geschützten, warmen Lagen stehen die Chancen am besten.
Ein Versprechen ist das nicht — aber genau darin liegt der Reiz.

Standort & Pflege
Sommer draußen, Winter hell ins Haus
Standort: hell bis halbschattig, aber ohne pralle Mittagssonne. Den Sommer verbringt sie gern draußen — hol sie aber rechtzeitig im Herbst ins Haus: Sobald die Nächte unter etwa 10–12 °C sinken (meist ab September/Oktober), wird es ihr zu kühl. Auf den ersten Frost solltest du nicht warten, denn Temperaturen unter 10 °C verträgt sie nicht.
Überwinterung: hell bei 12–15 °C, nie unter 10 °C — Gießmenge reduzieren. Diese kühle Ruhephase ist wichtig für die spätere Blüte.
Substrat & Gießen: durchlässig und leicht sauer (pH 5,5–6,5), gleichmäßig feucht ohne Staunässe, möglichst kalkarm gießen. Hohe Luftfeuchte ist willkommen. Im Frühjahr für kompakten, buschigen Wuchs einkürzen.
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
Und genau das bringen wir zurück:
- 🌿 in private Gärten
- 🌿 in urbane Räume
- 🌿 in die Landwirtschaft
Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.
Für mehr Natur. Für mehr Ertrag.
Für deine eigene Fruchtwelt.



