Wintergrüne Ölweide · Elaeagnus × ebbingei

Die Hecke, die auch im Winter grün bleibt

Immergrünes Laub mit silbrigem Schimmer, essbare Beeren und eine Blüte, die kommt, wenn im Garten sonst nichts mehr blüht. Robust gegen Wind, Salz und Trockenheit.

Immergrün · winterhart bis −20 °C

Die Wintergrüne Ölweide ist teilweise selbstfruchtbar — eine einzelne Pflanze trägt also bereits. Mit einer zweiten Sorte in der Nähe fällt der Fruchtansatz deutlich besser aus. Als Hecke pflanzt du sie im Abstand von 1–2 m; im Kübel ab 30–40 l fühlt sie sich ebenfalls wohl.

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Wintergrüne Ölweide 'Compacta'Wintergrüne Ölweide 'Compacta'

Immergrün mit Silberglanz

Das Laub bleibt das ganze Jahr am Strauch — dunkelgrün auf der Oberseite, silbrig auf der Unterseite. Bei Wind blitzt der Silberton auf, im Winter steht die Struktur im Garten, wenn alles andere kahl ist.

Robust bis −20 °C

Frost, Wind, Salz und Trockenheit machen ihr wenig aus — sie stammt aus küstennahen Strauchgesellschaften. Genau deshalb funktioniert sie an Standorten, an denen andere Hecken aufgeben.

Blüht spät im Jahr

Ihre cremeweißen Blüten öffnen sich im Oktober und November — unscheinbar, aber deutlich duftend. Zu einer Zeit, in der Insekten kaum noch etwas finden.

Essbare Beeren

Die kleinen roten, silbrig gesprenkelten Früchte schmecken süß-säuerlich und lassen sich frisch naschen oder zu Marmelade verarbeiten. Sie enthalten viel Vitamin C.

Hecke · Sichtschutz · Windschutz

Dicht und grün — das ganze Jahr

Wo andere Hecken im November kahl dastehen, bleibt die Wintergrüne Ölweide geschlossen. Silbrig schimmerndes Laub, das Wind und Salz aushält — und im Spätherbst sogar noch blüht.

Herkunft & Botanik

Was ist die Wintergrüne Ölweide?

Die Wintergrüne Ölweide (Elaeagnus × ebbingei) ist eine Kreuzung aus zwei ostasiatischen Arten, Elaeagnus macrophylla und Elaeagnus pungens. Beide stammen aus küstennahen Gebüschen — von dort bringt sie mit, was sie so widerstandsfähig macht: Sie verträgt Wind, salzige Luft und trockene Phasen.

Auffällig ist das Laub. Die Blätter bleiben den Winter über am Strauch, sind oberseits glänzend dunkelgrün und unterseits von winzigen Schuppenhaaren silbrig überzogen. Diese Schuppen sind auch der Grund für den Namen: Sie geben der Pflanze einen metallischen Schimmer, der bei Sonne und Wind ständig wechselt.

Wie alle Ölweiden lebt sie in Symbiose mit Frankia-Bakterien an den Wurzeln. Diese binden Stickstoff aus der Luft — die Pflanze versorgt sich also zu einem guten Teil selbst und kommt deshalb auch auf mageren, sandigen Böden zurecht.

Hecke & Sichtschutz

Ein Sichtschutz, der im Winter nicht verschwindet

Die meisten Heckenpflanzen werfen im Herbst ihr Laub ab — und plötzlich schaut man sich mit den Nachbarn wieder in den Garten. Die Wintergrüne Ölweide behält ihre Blätter und bleibt auch im Januar dicht.

Sie ist gut schnittverträglich und lässt sich sauber in Form halten. Die kompakte Sorte 'Compacta' bleibt bei 1,5–2,5 m und eignet sich für niedrigere Hecken und den Kübel; die Wildform wächst mit 2–5 m deutlich kräftiger und wird gern als hoher Sicht- und Windschutz gepflanzt.

Ein leichtes Auslichten alle zwei bis drei Jahre genügt. Der Pflanzabstand in der Hecke liegt bei 1–2 m, der Boden sollte durchlässig sein — Staunässe ist das Einzige, was sie wirklich nicht verträgt.

Späte Blüte

Wenn sonst nichts mehr blüht

Während die meisten Gehölze im Frühjahr blühen, dreht die Wintergrüne Ölweide den Kalender um: Ihre Blüten öffnen sich im Oktober und November. Sie sind klein, cremeweiß und hängen glockenförmig unter den Blättern — man sieht sie kaum, aber man riecht sie.

Für Insekten ist das bemerkenswert. In einer Jahreszeit, in der das Nahrungsangebot fast überall zu Ende ist, findet sich hier noch etwas. An milden Novembertagen wird die Hecke regelmäßig angeflogen.

Aus den Blüten entwickeln sich die kleinen, rot gefärbten und silbrig gesprenkelten Beeren mit ihrem saftigen, süß-säuerlichen Fruchtfleisch. Sie liefern viel Vitamin C und enthalten daneben Polyphenole, Flavonoide und Carotinoide.

Unsere Vision

Leidenschaft für Pflanzen

Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.

Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.

Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.

Und genau das bringen wir zurück:

  • 🌿 in private Gärten
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  • 🌿 in die Landwirtschaft

Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.

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