



Aprikose 'Ungarische Beste'
Botanischer Name: Prunus armeniaca
Traditionelle Sorte mit kräftigem Aroma
Gute Fruchtgröße
Gute Robustheit

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Aprikose 'Ungarische Beste'
Der Baum wächst breitbuschig und harmonisch und bildet gut tragende Fruchtäste. Unter guten Bedingungen sind Erträge von ca. 25–40 kg/Baum möglich. Die Sorte ist selbstfruchtbar; mit einer passenden zweiten Aprikosensorte wie 'Bergeron' oder 'Harcot' lässt sich der Ertrag noch steigern.
'Ungarische Beste' gilt insgesamt als zuverlässige, widerstandsfähige Sorte und ist relativ robust gegenüber Monilia. Die Winterhärte liegt bei etwa -25 bis -28°C, die Blüte im April bringt eine mittlere Spätfrostgefahr mit sich. Sie eignet sich auch für den Kübel ab 40–60 l und hat einen mittleren Wasserbedarf. Die Blüte bietet ein hohes Nahrungsangebot für Insekten.
Steckbrief
3–4 m
3–4 m
-25°C bis -28°C
Juli
Sehr süß-aromatisch mit typischer Aprikosennote und feinem Duft.
Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Ja, ab 40-60 L
Sonne
Botanicum
Aprikose 'Ungarische Beste'
Botanischer Name: Prunus armeniaca
Wuchshöhe: 3–4 m
Wuchsbreite: 3–4 m
Wuchsform: Breitbuschiger, harmonischer Wuchs mit gut tragenden Fruchtästen.
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahl- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht: Mittelgroße bis große orange Früchte mit intensiver Rötung und glatter, widerstandsfähiger Schale.
Fruchtfleisch: Orange, feinfasrig, mittelfest und saftig.
Fruchtgröße: Groß, 45–55 mm Ø, ca. 45–60 g
Erntezeit: Juli
Geschmack: Sehr süß-aromatisch mit typischer Aprikosennote und feinem Duft.
Verwendung: Frischverzehr, Marmelade, Kompott
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Beta-Carotin sowie Polyphenole wie Rutin und Chlorogensäure; zusätzlich Ballaststoffe und Kalium.
Essbare Teile: Früchte
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–4. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Bestäubungspartner: Andere Aprikosensorten wie 'Bergeron' oder 'Harcot'.
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: April
Blütenfarbe: Weiß
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Warme, trockene Hanglagen; Steppenrand; leichte Waldränder
Boden: Tiefgründig, humos, gut drainiert; empfindlich gegen Staunässe; mäßig tolerant gegenüber Lehm/Ton.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, Sand, Ton, humusreich
pH-Wert: 6-7,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 3–5 m
Düngung für optimalen Ertrag: Organisch-moderat im Frühjahr; wenig Stickstoff, Kalium betont.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Sommer- und Winterschnitt: Auslichten, Fruchtholzpflege, Konkurrenztriebe entfernen.
Winterschutz: Mulchschutz; Blüte bei Spätfrost abdecken.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L
Winterhärte: -25°C bis -28°C
Spätfrostgefahr: Mittel
Krankheiten / Resistenzen: Relativ robust gegenüber Monilia; insgesamt zuverlässige, widerstandsfähige Sorte.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Herkunft vermutlich aus Ungarn; seit dem 19. Jahrhundert in Mitteleuropa verbreitet und bewährt.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
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