










Araukarie
Botanischer Name: Araucaria araucana
Sehr große, essbare Samen (Piñones)
Hoher Nährwert der Samen
Extrem langlebiger Solitärbaum (> 1000 Jahre)
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Araukarie
Als Park- und Solitärbaum überzeugt die Wildform durch ihren sehr regelmäßigen, streng pyramidal aufgebauten Wuchs mit geradem Stamm und quirlig angeordneten, horizontalen Ästen. Sie ist immergrün, sehr robust gegenüber Schädlingen und gilt als extrem langlebig (über 1000 Jahre).
Die Art ist winterhart bis etwa -20°C und blüht im Mai–Juni, wobei die Spätfrostgefahr hoch ist. Ein mittlerer Wasserbedarf und ein standortgerechter Boden ohne Staunässe sind wichtig, zudem reagiert sie empfindlich auf stark kalkhaltige Böden. Für die Bestäubung sind mehrere Exemplare erforderlich, da männliche und weibliche Pflanzen notwendig sind.
Steckbrief
15–25 m
8–12 m
-20°C
Oktober–November
Mild nussig, leicht süßlich, pinienähnlich mit stärkehaltiger Basis; roh mild, gekocht oder geröstet intensiver.
Bestäubersorte erforderlich
Nein
Sonne
Botanicum
Araukarie
Botanischer Name: Araucaria araucana
Wuchshöhe: 15–25 m
Wuchsbreite: 8–12 m
Wuchsform: Sehr regelmäßiger, streng pyramidal aufgebauter Wuchs mit geradem Stamm und quirlig angeordneten, horizontalen Ästen.
Wuchsgeschwindigkeit: Langsam
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahlwurzel
Herbstfärbung: Keine
Frucht: Große, rundliche Samen (Piñones) mit harter Schale; botanisch Nacktsamer, kulinarisch als Nuss genutzt.
Fruchtfleisch: Stärkehaltig, fest-mehlig, roh essbar, gegart deutlich aromatischer; textur- und geschmacklich eher mit Pinienkernen als mit Kastanien vergleichbar.
Fruchtgröße: Sehr groß, ca. 30–40 mm Ø, 3–4 g
Erntezeit: Oktober–November
Geschmack: Mild nussig, leicht süßlich, pinienähnlich mit stärkehaltiger Basis; roh mild, gekocht oder geröstet intensiver.
Verwendung: Ziergehölz, essbare Samen, Parkbaum
Inhaltsstoffe: Hohe Gehalte an Stärke, komplexen Kohlenhydraten, Kalium, Magnesium und Ballaststoffen.
Essbare Teile: Samen
Ertragsbeginn: Ab dem 10.–15. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Mehrere Exemplare erforderlich; getrennte männliche und weibliche Pflanzen notwendig.
Bestäubung durch: Windbestäubung
Blütezeit: Mai–Juni
Blütenfarbe:
Nahrung für Insekten: Gering
Nützlich für: Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Nasse, kühle Vorgebirge und vulkanische Hanglagen in Andenregionen.
Boden: Durchlässig, humos, leicht sauer; empfindlich gegenüber Staunässe.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, humusreich
pH-Wert: 5–6,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 6–8 m
Düngung für optimalen Ertrag: Moderat organisch im Frühjahr; auf kalkhaltigen, durchlässigen Böden kaum zusätzliche Düngung nötig.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Kein Schnitt nötig; nur Totholz entfernen.
Winterschutz: Kein Schutz nötig. Junge Pflanzen leicht mulchen; frische Austriebe bei Spätfrost abdecken.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -20°C
Spätfrostgefahr: Hoch
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robust gegenüber Schädlingen; empfindlich gegenüber Staunässe und stark kalkhaltigen Böden; insgesamt extrem langlebige, stabile Art.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Gering
Sortenentstehung: Wildart aus den Anden Südchiles und Argentiniens; natürliche Populationen ohne züchterische Selektion, seit dem 18. Jahrhundert in Europa kultiviert.
Synonyme: Chilenische Schmucktanne; Monkey Puzzle Tree
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