







Eibe
Botanischer Name: Taxus baccata
Extrem langlebiges Gehölz mit hoher Standorttoleranz
Hervorragende Schnitt- und Formverträglichkeit
Wichtige Strukturpflanze für naturnahe Gärten
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Eibe
Die Eibe ist ein immergrüner, sehr langlebiger Baum oder Großstrauch mit dichtem, kegeligem bis breitkronigem Aufbau. Im September–Oktober erscheinen kleine, ca. 0,8–1 cm große rote Früchte. Der Samenmantel (Arillus) ist essbar. Aber Achtung! - Nur der Samenmantel ist essbar. Der Samen selbst sowie alle weiteren Pflanzenteile sind giftig und dürfen nicht gegessen werden!
Als Ziergehölz eignet sie sich besonders für Hecken, formale Gartenbilder sowie als Park- und Friedhofsbaum. Durch ihre hervorragende Schnittverträglichkeit lässt sich die Eibe zuverlässig in Form halten und vielseitig gestalten. Sie wächst langsam und kommt mit mittlerem Wasserbedarf aus, reagiert aber empfindlich auf Staunässe. Die Winterhärte liegt bei -25 bis -30°C.
Die Blüte liegt in März–April und bietet ein hohes Nahrungsangebot für Insekten. Für Fruchtansatz sind männliche und weibliche Pflanzen erforderlich, da die Art zweihäusig ist. Für die Kübelkultur ist sie ab 30–40 L geeignet.
Steckbrief
10,0–20,0 m
6,0–10,0 m
-25 bis -30°C
September–Oktober
Bestäubersorte erforderlich
Ja, ab 30-40 L
Schatten bis Halbschatten
Botanicum
Eibe
Botanischer Name: Taxus baccata
Wuchshöhe: 10,0–20,0 m
Wuchsbreite: 6,0–10,0 m
Wuchsform: Langsam wachsender Baum oder Großstrauch mit dichtem, kegeligem bis breitkronigem Aufbau.
Wuchsgeschwindigkeit: Langsam
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahlwurzel
Herbstfärbung: Immergrün
Frucht: Rote Samenmäntel (Arillus), Samen giftig.
Fruchtfleisch:
Fruchtgröße: Klein, ca. 8–10 mm
Erntezeit: September–Oktober
Geschmack:
Verwendung: Ziergehölz, Heckenpflanze, Park- und Friedhofsbaum
Inhaltsstoffe: Alle Pflanzenteile außer dem roten Arillus stark giftig (Taxine).
Essbare Teile: Fruchthüllen (Achtung, alle weiteren Pflanzenteile giftig, auch die Samen!)
Ertragsbeginn: Ab dem 5.-7. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Männliche und weibliche Pflanzen erforderlich
Bestäubung durch: Bienen, Insekten
Blütezeit: März–April
Blütenfarbe: Gelblich
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Schatten bis Halbschatten
Natürliches Habitat: Lichte Wälder, Waldränder, Hecken auf frischen bis mäßig trockenen, humosen Böden
Boden: Frisch bis mäßig trocken, humos, gut drainiert
Bodenart: humusreich, Lehm, Sand, Schluff
pH-Wert: 5,5–7
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 0,5–1 m (Hecke); 4–6 m (Solitär)
Düngung für optimalen Ertrag: Keine Düngung nötig; auf sehr armen Böden im Frühjahr leichte organische Gabe
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Alle 2–3 Jahre leicht auslichten; alte Triebe ggf. entfernen
Winterschutz: Kein Schutz nötig
Für Kübel geeignet: Ja, ab 30-40 L
Winterhärte: -25 bis -30°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robust, extrem schnittverträglich, empfindlich gegen Staunässe.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Mittel
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Europäische Wildart ohne züchterische Selektion, heimisch in großen Teilen Europas.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
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