


Haselnuss 'Barbakan'
Botanischer Name: Corylus avellana
Sehr große Nüsse mit hohem Marktwert
Hohe Winterhärte und Robustheit
Geeignet für extensive und klimaresiliente Systeme

Haselnuss 'Barbakan'
'Barbakan' wächst als Großstrauch bis kleiner Baum mit breiter, kräftiger Krone und ist nicht für die Kübelkultur gedacht. Die Sorte ist sehr winterhart bis -30°C, zeigt eine geringe Spätfrostgefahr und gilt insgesamt als robust mit geringer Krankheitsanfälligkeit – auch in kontinentalen Wintern und rauen Lagen. Der Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich.
Für die Bestäubung ist eine zweite Corylus-avellana-Sorte erforderlich, z. B. 'Hallesche Riesennuss', 'Webbs Preisnuss' oder 'Panskij'; die Blütezeit liegt im Februar bis März. Die Blüte bietet ein mittleres Nahrungsangebot für Insekten. Die Nüsse enthalten u. a. viele ungesättigte Fettsäuren sowie Vitamin E und Magnesium.
Steckbrief
4–6 m
4–6 m
-30°C
September
Nussig-süß, vollmundig, aromatisch mit festem Mundgefühl.
Bestäubersorte erforderlich
Nein
Botanicum
Haselnuss 'Barbakan'
Botanischer Name: Corylus avellana
Wuchshöhe: 4–6 m
Wuchsbreite: 4–6 m
Wuchsform: Großstrauch bis kleiner Baum mit breiter, kräftiger Krone.
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel
Ausläufer: Ja
Wurzeltyp: Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelblich
Frucht: Sehr groß, rundlich bis leicht länglich, dickschalig, gut lösbar.
Fruchtfleisch: Hell, fest, ölreich, sehr knackig.
Fruchtgröße: Sehr groß, ca. 20–24 mm Ø
Erntezeit: September
Geschmack: Nussig-süß, vollmundig, aromatisch mit festem Mundgefühl.
Verwendung: Frischverzehr, Rösten, Backen, Verarbeitung
Inhaltsstoffe: Hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E, Magnesium und sekundären Pflanzenstoffen.
Essbare Teile: Nüsse
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–4. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Andere Corylus-avellana-Sorten wie 'Hallesche Riesennuss', 'Webbs Preisnuss' oder 'Panskij'
Bestäubung durch: Windbestäubung
Blütezeit: Februar bis März
Blütenfarbe: Gelblich
Nahrung für Insekten: Mittel
Nützlich für: Bienen, Kleinsäuger, Vögel
Lichtanspruch:
Natürliches Habitat: Lichtoffene Wälder, Hecken, Waldränder und frische bis mäßig trockene Mischwälder.
Boden: Frische, humose bis lehmige Böden; auch sandig-lehmig und leicht tonige Böden bei Drainage.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, Sand, humusreich, Ton
pH-Wert: 6–7,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 2–3 m
Düngung für optimalen Ertrag: Organisch-humos im Frühjahr; leicht saurer pH, sehr sparsame Nachdüngung, nicht überdüngen.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Alle 2–3 Jahre auslichten; ältere Triebe entfernen.
Winterschutz: Kein Schutz nötig. Jungpflanzen leicht mulchen.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -30°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robust und winterhart; geringe Krankheitsanfälligkeit, toleriert kontinentale Winter und raue Lagen gut.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Osteuropäische Selektion, vermutlich aus dem polnisch-ukrainischen Raum, traditionelle Landsorte.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
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