




Himbeere 'Schönemann'
Botanischer Name: Rubus idaeus
Sehr aromatische Früchte
Historisch bewährte Sorte mit hoher Robustheit
Früchte lösen sich gut vom Zapfen

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Himbeere 'Schönemann'
Die Sorte wächst kräftig und aufrecht, mit stabilen, gut verzweigten Ruten. 'Schönemann' ist robust und anpassungsfähig und ist eine historisch bewährte Sorte aus dem 19. Jahrhundert. Sie bildet die Himbeeren am Zweijährigen Holz aus, daher sollten die ausgetragenen Ruten direkt nach der Ernte herausgeschnitten werden. Die frischen Ruten bleiben stehen und bringen dann im nächsten Sommer den Ertrag.
Für eine sichere Entwicklung passt ein gleichmäßiger Wasserhaushalt bei mittel–hohem Wasserbedarf. Im Kübel gelingt die Kultur ab 30–40 l, die Winterhärte liegt bei etwa -25°C. Die Blüte im Mai bietet ein hohes Nahrungsangebot für Insekten. Bei sehr dichter Pflanzung ist sie leicht anfällig für Rutenfäule, ansonsten ist es eine robuste Sorte.
Steckbrief
1,8–2,2 m
0,8–1,2 m
-25°C
Juli
Sehr aromatisch, süß mit angenehmer Säure, klassischer Himbeergeschmack.
Selbstfruchtbar
Ja, ab 30-40 L
Halbschatten bis Sonne
Botanicum
Himbeere 'Schönemann'
Botanischer Name: Rubus idaeus
Wuchshöhe: 1,8–2,2 m
Wuchsbreite: 0,8–1,2 m
Wuchsform: Kräftiger, aufrechter Wuchs mit stabilen, gut verzweigten Ruten.
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel
Ausläufer: Ja (Rhizomtriebe)
Wurzeltyp: Flachwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht: Große, rundlich-konische, mattrote Früchte mit gleichmäßiger Ausfärbung.
Fruchtfleisch: Hellrot, saftig, weich bis mittelfest, feinkörnig.
Fruchtgröße: Groß, ca. 18–22 mm Ø, 4–6 g
Erntezeit: Juli
Geschmack: Sehr aromatisch, süß mit angenehmer Säure, klassischer Himbeergeschmack.
Verwendung: Frischverzehr, Verarbeitung, Saft, Konfitüre
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Anthocyane, Polyphenole sowie Ballaststoffe.
Essbare Teile: Beeren
Ertragsbeginn: Ab dem 2.–3. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar
Bestäubungspartner:
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: Mai
Blütenfarbe: Weiß
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Lichte Wälder, Kahlschläge, Gebüsche, Waldränder, Auen
Boden: Humos, locker, frisch bis feucht, nährstoffreich
Bodenart: Sand, Schluff, Lehm, humusreich
pH-Wert: 5,5–6,5
Wasserbedarf: Mittel–hoch
Pflanzabstand Garten: 0,5–0,7 m
Düngung für optimalen Ertrag: Organisch; Kompostgabe im Frühjahr, kein Stickstoffüberschuss
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Sommerhimbeeren: Zweijährige Ruten nach Ernte entfernen; Herbsthimbeeren: Kompletter Rückschnitt im Winter; jährlich auslichten.
Winterschutz: Kein Schutz nötig. Junge Herbsttriebe bei Spätfrost schützen.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 30-40 L
Winterhärte: -25°C
Spätfrostgefahr: Mittel
Krankheiten / Resistenzen: Robust und anpassungsfähig; bei dichter Pflanzung anfällig für Rutenkrankheiten.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Historische deutsche Sorte (19. Jahrhundert), lange im Erwerbs- und Hausgartenanbau verbreitet.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
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