










Japanische Aralie
Botanischer Name: Aralia elata
Essbare Jungtriebe
Sehr hohe Insektenattraktivität
Exotischer Wuchs

Japanische Aralie
Die Japanische Aralie (Syn. Teufelskrückstock) ist ein exotisch wirkendes Ziergehölz mit locker aufrechtem, sparrig verzweigtem Aufbau. Von August–September erscheinen große Blütendolden, die als Bienenweide einen hohen Mehrwert bieten.
Auch kulinarisch hat sie eine Besonderheit: Die Jungtriebe sind gekocht essbar. Die jungen Triebe und Blattknospen werden blanchiert oder gebacken verzehrt. Der Geschmack erinnert an Spargel.
Die Pflanze entwickelt kräftige, bedornte Triebe und zeigt sich insgesamt robust sowie kaum krankheitsanfällig. Mit einer Winterhärte bis -28°C und geringer Spätfrostgefahr eignet sie sich für viele Gartenlagen. Der Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich, und für die Kübelkultur empfiehlt sich ein Gefäß ab 40–60 l.
Steckbrief
6,0–10,0 m
4,0–6,0 m
-28°C
September–Oktober
Junge Triebe und Blattknospen schmecken gedünstet nach Spargel.
Selbstfruchtbar
Ja, ab 40-60 L
Halbschatten bis Sonne
Botanicum
Japanische Aralie
Botanischer Name: Aralia elata
Wuchshöhe: 6,0–10,0 m
Wuchsbreite: 4,0–6,0 m
Wuchsform: Locker aufrechter, sparrig verzweigter Großstrauch bis Kleinbaum mit kräftigen, bedornten Trieben.
Wuchsgeschwindigkeit: Stark
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahlwurzel
Herbstfärbung: gelb
Frucht:
Fruchtfleisch:
Fruchtgröße:
Erntezeit: September–Oktober
Geschmack: Junge Triebe und Blattknospen schmecken gedünstet nach Spargel.
Verwendung: Ziergehölz, Bienenweide, essbare Jungtriebe (gekocht).
Inhaltsstoffe: Saponine, Polyphenole, Bitterstoffe.
Essbare Teile: Blätter, junge Triebe
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–5. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar
Bestäubungspartner:
Bestäubung durch: Bienen, Insekten
Blütezeit: August–September
Blütenfarbe: Cremeweiß
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Schmetterlinge, Vögel
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Waldlichtungen, Waldränder, Hecken auf frischen bis mäßig feuchten, humosen Böden
Boden: Frisch bis mäßig feucht, humos-lehmig, gut drainiert
Bodenart: humusreich, Lehm, Sand
pH-Wert: 6–7
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 2–3 m (Hecke); 3–5 m (Solitär)
Düngung für optimalen Ertrag: Keine regelmäßige Düngung nötig; bei sehr armen Böden im Frühjahr leichte organische Gabe
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Alle 2–3 Jahre auslichten; alte Triebe ggf. entfernen
Winterschutz: Kein Schutz nötig
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L
Winterhärte: -28°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Robust; kaum krankheitsanfällig.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Wildart aus Ostasien (Japan, Korea, China), seit dem 19. Jahrhundert in Europa kultiviert.
Synonyme: Teufelskrückstock
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