







Kolchische Pimpernuss
Botanischer Name: Staphylea colchica
Sehr ausgeprägte, perlenartige Samenkapseln
Große, elegante Blüten im späten Frühjahr
Pflegeleicht und widerstandsfähig

Kolchische Pimpernuss
Im Garten wächst sie locker-aufrecht und entwickelt mit den Jahren eine breit ausladende Krone. Mit mittlerem Wasserbedarf und einer sehr robusten Gesundheit gilt sie als pflegeleicht; relevante Krankheiten oder Schädlinge sind kaum bekannt. Die Winterhärte liegt bei etwa -25°C.
Die Art ist selbstfruchtbar, für einen besseren Fruchtansatz eignen sich weitere Staphylea colchica oder Staphylea pinnata als Ergänzung. Für die Kübelkultur ist sie geeignet, ab etwa 30–40 l Volumen. Die Samen liefern neben einem moderaten Fettgehalt auch ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Vitamin E, B‑Vitamine sowie Kalium, Magnesium und antioxidative Polyphenole.
Steckbrief
4–6 m
3–5 m
-25°C
September–Oktober
Nach Röstung mild-nussig, leicht an Pistazie erinnernd; roh herb.
Selbstfruchtbar
Ja, ab 30-40 L
Halbschatten bis Sonne
Botanicum
Kolchische Pimpernuss
Botanischer Name: Staphylea colchica
Wuchshöhe: 4–6 m
Wuchsbreite: 3–5 m
Wuchsform: Mehrstämmiger Großstrauch bis kleiner Baum mit locker-aufrechter, später breit ausladender Krone.
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel
Ausläufer: Schwach
Wurzeltyp: Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht: Aufgeblasene, pergamentartige Kapselfrucht mit mehreren Samen; dekorativ und gut sichtbar.
Fruchtfleisch: Samen weißlich bis hellgelb, ölhaltig, fest; roh leicht bitter, nach Röstung angenehm nussig.
Fruchtgröße: Groß, ca. 15–20 mm Ø, 1.5–2.5 g
Erntezeit: September–Oktober
Geschmack: Nach Röstung mild-nussig, leicht an Pistazie erinnernd; roh herb.
Verwendung: Geröstete Samen, Wildobst, Sammlerpflanze, Ziergehölz
Inhaltsstoffe: Moderater Fettgehalt, reich an ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Vitamin E, B‑Vitamine, Kalium, Magnesium, Phosphor und antioxidativen Polyphenolen.
Essbare Teile: Nüsse
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–4. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar
Bestäubungspartner: Andere Staphylea colchica oder Staphylea pinnata können den Fruchtansatz verbessern.
Bestäubung durch: Insekten
Blütezeit: Mai–Juni
Blütenfarbe: Weiß
Nahrung für Insekten: Mittel
Nützlich für: Bienen, Insekten
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Lichte Laub- und Mischwälder, buschige Hanglagen und frische, humose Waldränder.
Boden: Humose, frische und gut durchlässige Böden mit moderater Bodenfeuchte.
Bodenart: Schluff, Lehm, humusreich
pH-Wert: 6–7,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 1,5–2 m
Düngung für optimalen Ertrag: Jährlich leicht organisch düngen; Kompostgaben im Frühjahr fördern Vitalität und Blütenansatz.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Alle 2–3 Jahre leicht auslichten; alte Triebe schrittweise entfernen.
Winterschutz: Kein Schutz nötig. Jungpflanzen im ersten Winter leicht mulchen.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 30-40 L
Winterhärte: -25°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robust; kaum relevante Krankheiten oder Schädlinge bekannt.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Gering
Sortenentstehung: Naturform aus dem Kaukasus (Georgien, Nordosttürkei, Westkaukasus); seit Langem in europäischen Arboreten und Gärten eingeführt.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
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