









Mispel 'Nottingham'
Botanischer Name: Mespilus germanica
Früher genussreif als viele andere Mispeln
Feines, mild-süßliches Fruchtfleisch
Guter, gleichmäßiger Ertrag


Mispel 'Nottingham'
Der Baum wächst breit ausladend und locker verzweigt und passt damit gut in naturnahe Obstgärten. 'Nottingham' ist sehr winterhart (-25 bis -30°C) und die Blüte im Mai gilt als wenig spätfrostgefährdet. Die Sorte ist insgesamt widerstandsfähig, gelegentlich können Blattflecken auftreten, und sie bietet ein gutes Nahrungsangebot für Insekten.
Für den Standort eignet sich normale Gartenpflege mit geringem bis mittlerem Wasserbedarf; Staunässe sollte vermieden werden. Unter Idealbedingungen sind etwa 10–20 kg pro Baum möglich. Als selbstfruchtbare Mispel trägt 'Nottingham' auch allein, mit einer weiteren Mispelsorte als Bestäuber steigt der Ertrag meist spürbar. Die Früchte liefern zudem Vitamin C, Kalium sowie antioxidative Polyphenole wie Chlorogensäure und Tannine.
Steckbrief
3–4 m
3–4 m
-25°C bis -30°C
November
Aromatisch, leicht würzig und mild-säuerlich nach der Bletting-Reife.
Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Nein
Sonne
Botanicum
Mispel 'Nottingham'
Botanischer Name: Mespilus germanica
Wuchshöhe: 3–4 m
Wuchsbreite: 3–4 m
Wuchsform: Breit ausladend, locker verzweigt.
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Flach- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht: Mittelgroße, rundliche Früchte mit rostbrauner Schale und klassischer Mispeloptik.
Fruchtfleisch: Bräunlich und weich werdend nach Frosteinwirkung mit feiner Körnung.
Fruchtgröße: Mittelgroß, ca. 25–35 mm Ø, 15–25 g
Erntezeit: November
Geschmack: Aromatisch, leicht würzig und mild-säuerlich nach der Bletting-Reife.
Verwendung: Frischverzehr nach Bletting, Mus, Gelees, Verarbeitung
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Kalium, antioxidative Polyphenole wie Chlorogensäure und Tannine.
Essbare Teile: Früchte, Blüten
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–4. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Bestäubungspartner: Andere Mispelsorten wie 'Westerveld' oder 'Bredase Reus'
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: Mai
Blütenfarbe: Weiß
Nahrung für Insekten: Mittel–hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Lichte Wälder, Hecken, sonnige Waldränder; trockene bis mäßig feuchte Lagen
Boden: Humos, tiefgründig, gut drainiert; sehr tolerant gegenüber schweren Böden.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, Sand, Ton, humusreich
pH-Wert: 6-7,5
Wasserbedarf: Gering–mittel
Pflanzabstand Garten: 2–3 m (Hecke); 3–5 m (Solitär)
Düngung für optimalen Ertrag: Niedriger Bedarf; leichte Kompostgabe im Frühjahr ausreichend.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Alle 2–3 Jahre leicht auslichten; Erhaltungsschnitt ausreichend.
Winterschutz: Kein Schutz nötig.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -25°C bis -30°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Relativ robust; gelegentlich Blattflecken, insgesamt widerstandsfähig.
Windverträglichkeit: Mittel–Hoch
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Alte englische Auswahl aus Nottinghamshire, vermutlich im 18. Jahrhundert entstanden.
Synonyme:
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