











Roteiche
Botanischer Name: Quercus rubra
Sehr schnelles Jugendwachstum im Vergleich zu heimischen Eichen
Intensive rote Herbstfärbung mit hohem Zierwert
Hohe Standorttoleranz auf unterschiedlichen Böden
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Roteiche
Als Großbaum bildet sie eine breit aufrechte, regelmäßig aufgebaute Krone mit geschlossenem Kronenbild. Das sehr schnelle Jugendwachstum hebt sie klar von heimischen Eichen ab, und die intensive rote Herbstfärbung sorgt für starke Fernwirkung. Sie kommt mit mittlerem Wasserbedarf aus und gilt als robust.
Die Blüte liegt in April–Mai, die Eichelreife in September–Oktober. Mit einer Winterhärte bis -30°C und geringer Spätfrostgefahr eignet sie sich sehr gut für viele Lagen.
Steckbrief
20–30 m
15–25 m
-30°C
September–Oktober
Bitter durch hohen Gerbstoffgehalt. Vor dem Verzehr müssen die Eicheln mehrfach in Frischwasser eingelegt werden.
Bestäubersorte erforderlich
Nein
Sonne
Botanicum
Roteiche
Botanischer Name: Quercus rubra
Wuchshöhe: 20–30 m
Wuchsbreite: 15–25 m
Wuchsform: Großkroniger, breit aufrechter Baum mit regelmäßig aufgebauter, geschlossener Krone
Wuchsgeschwindigkeit: Stark
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahl- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Rot
Frucht: Große eiförmige Eicheln mit glatter brauner Schale und flacher Fruchtkappe
Fruchtfleisch:
Fruchtgröße: Groß, ca. 20–30 mm
Erntezeit: September–Oktober
Geschmack: Bitter durch hohen Gerbstoffgehalt. Vor dem Verzehr müssen die Eicheln mehrfach in Frischwasser eingelegt werden.
Verwendung: Forstwirtschaft, Parkbaum, Landschaftsgehölz
Inhaltsstoffe: Gerbstoffreich, enthält Phenole und weitere sekundäre Pflanzenstoffe.
Essbare Teile: Eicheln, nach entsprechender Behandlung um die Gerbsstoffe zu entfernen
Ertragsbeginn: Ab dem 15.–30. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Andere Quercus-rubra-Genotypen in räumlicher Nähe
Bestäubung durch: Wind
Blütezeit: April–Mai
Blütenfarbe: Gelbgrün
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Trockene bis frische Laub- und Mischwälder auf tiefgründigen, gut drainierten, leicht sauren Böden.
Boden: Frisch bis trocken, tiefgründig, sandig-lehmig, gut drainiert; kalkempfindlich.
Bodenart: Sand, sandig-lehmig, Lehm
pH-Wert: 5–6.5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 6–10 m (Solitär)
Düngung für optimalen Ertrag: Keine regelmäßige Düngung nötig; in Kultur auf sehr armen Böden im Frühjahr leichte organische Gabe.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Nur Erziehungsschnitt in der Jugend; ältere Bäume nicht stark schneiden.
Winterschutz: Kein Schutz nötig.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -30°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Robust; gelegentlich Mehltau, Blattflecken oder Fraßschäden.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Nordamerikanische Wildform, seit dem 18. Jahrhundert in Europa eingeführt.
Synonyme:
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