










Salweide
Botanischer Name: Salix caprea
Extrem frühe Kätzchenblüte für Bestäuber
Hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Standorte
Kombiniert ökologischen Wert mit schneller Jugendentwicklung

Salweide
Als Großstrauch bis kleiner Baum entwickelt sie eine breite, oft unregelmäßige Krone mit kräftigen Trieben und zeigt eine schnelle Jugendentwicklung. Die Salweide gilt als sehr anpassungsfähig und eignet sich gut für Hecken, Feldraine sowie Rekultivierung. Der Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich. Mit einer Winterhärte bis -35°C ist sie sehr frostfest, und die Spätfrostgefahr ist gering.
Steckbrief
6–10 m
4–8 m
-35°C
Zweihäusig
Nein
Halbschatten bis Sonne
Botanicum
Salweide
Botanischer Name: Salix caprea
Wuchshöhe: 6–10 m
Wuchsbreite: 4–8 m
Wuchsform: Großstrauch bis kleiner Baum mit breiter, oft unregelmäßiger Krone und kräftigen Trieben
Wuchsgeschwindigkeit: Stark
Ausläufer: Ja
Wurzeltyp: Flach- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht:
Fruchtfleisch:
Fruchtgröße:
Erntezeit:
Geschmack:
Verwendung: Wichtige frühe Bienen- und Insektenweide; Rinde medizinisch als Salicylatquelle genutzt; junge Blätter und Triebe regional als Not- oder Wildgemüse beschrieben; Gehölz für Hecken, Feldraine und Rekultivierung.
Inhaltsstoffe: Salicylate, Gerbstoffe und Flavonoide in der Rinde; sekundäre Pflanzenstoffe in Blättern.
Essbare Teile: Knospen, Blätter
Ertragsbeginn: Ab dem 2.–3. Standjahr
Bestäubung: Zweihäusig
Bestäubungspartner: Andere Salix-caprea-Genotypen oder nahe verwandte Salix-Arten
Bestäubung durch: Bienen, Insekten
Blütezeit: März–April
Blütenfarbe: Gelblich
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Lichte Wälder, Hecken, Waldränder und felsige Hänge auf frischen bis mäßig trockenen, gut drainierten, humosen bis sandig-lehmigen Böden.
Boden: Frisch bis mäßig trocken, humos bis sandig-lehmig, gut drainiert; leicht alkalitolerant.
Bodenart: Sand, sandig-lehmig, Lehm, humusreich
pH-Wert: 5.5–7.5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 0,5–1 m (Hecke); 2–3 m (Solitär)
Düngung für optimalen Ertrag: Keine regelmäßige Düngung nötig; sehr anspruchslos; auf armen Böden im Frühjahr leichte organische Gabe.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Alle 2–3 Jahre auslichten; sehr schnittverträglich; alte Triebe entfernen.
Winterschutz: Kein Schutz nötig.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -35°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robust; gelegentlich Weidenrost oder Blattflecken.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Mittel
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Autochthone mitteleuropäische Wildform ohne züchterische Selektion.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
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