





Schokoladenwein 'Cream Form'
Botanischer Name: Akebia quinata
Seltene cremeweiße Blütenfarbe innerhalb der Art Akebia quinata
Stark duftende Blüten mit hohem Zierwert im Frühjahr
Essbare exotische Früchte an einer winterharten Kletterpflanze

Schokoladenwein 'Cream Form'
Als windende Kletterpflanze bildet 'Cream Form' lange, biegsame Triebe und begrünt Pergolen, Zäune und Rankgerüste schnell. Im Kübel wächst sie ebenfalls gut, sinnvoll ab 40–60 l. Sie ist bis -20 °C winterhart; bei mittlerer Spätfrostgefahr lohnt ein etwas geschützter Standort für die Blüte.
Der Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich, wichtig ist ein Boden ohne Staunässe. Die Art gilt als sehr robust und wird nur selten krank, Probleme entstehen meist bei Staunässe oder sehr schweren Böden. Die Sorte ist selbstfruchtbar, erreicht unter guten Bedingungen mit anderen Akebia-Sorten wie 'Alba' oder 'Silver Bells' Erträge von etwa 2–5 kg pro Pflanze.
Steckbrief
6–10 m
2–4 m
-20 °C
September–Oktober
Mild süß mit leicht tropischem Aroma, oft mit Noten von Melone und Banane.
Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Ja, ab 40-60 L
Halbschatten bis Sonne
Botanicum
Schokoladenwein 'Cream Form'
Botanischer Name: Akebia quinata
Wuchshöhe: 6–10 m
Wuchsbreite: 2–4 m
Wuchsform: Kräftig windende Kletterpflanze mit langen, biegsamen Trieben.
Wuchsgeschwindigkeit: Stark
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Flach- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelblich
Frucht: Längliche, gurkenähnliche Schotenfrucht, die bei Reife entlang einer Naht aufplatzt.
Fruchtfleisch: Weiße bis leicht transparente Pulpe mit zahlreichen schwarzen Samen; das Fruchtfleisch ist essbar und wird in Ostasien traditionell roh oder in Süßspeisen verwendet.
Fruchtgröße: Mittelgroß, ca. 6–10 cm lang
Erntezeit: September–Oktober
Geschmack: Mild süß mit leicht tropischem Aroma, oft mit Noten von Melone und Banane.
Verwendung: Frischverzehr der Pulpe; außerdem dekorative essbare Kletterpflanze für Pergolen, Zäune und Rankgerüste.
Inhaltsstoffe: Enthält natürliche Zucker, Vitamin C sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Saponine und Polyphenole.
Essbare Teile: Fruchtfleisch roh; Schale gekocht
Ertragsbeginn: Ab dem 2.–3. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Bestäubungspartner: Andere Akebia‑Sorten wie 'Alba', 'Silver Bells' oder die Wildform von Akebia quinata
Bestäubung durch: Insekten (Bienen, Fliegen)
Blütezeit: April–Mai
Blütenfarbe: Cremeweiß mit violettem Zentrum
Nahrung für Insekten: Mäßig attraktiv für Bestäuber; frühjahrsblühend; wenig Nektar, etwas Pollen
Nützlich für: Bienen
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Waldsäume, feuchte, humose Standorte; klettert über Sträucher/Bäume.
Boden: Humos, frisch, gut drainiert, keine Staunässe
Bodenart: Sand, Schluff, Lehm, humusreich
pH-Wert: 5–7
Wasserbedarf: Mittel, keine Staunässe
Pflanzabstand Garten: 1,5–2 m
Düngung für optimalen Ertrag: Frühjahrsdüngung mit Kompost; Nährstoffbedarf moderat.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden. Rankhilfe erforderlich, zB. Gartenzaun, Spalier oder Pergola.
Pflanzenschnitt: Winterschnitt zur Formierung; Auslichtung nach Bedarf.
Winterschutz: Meist kein Schutz nötig. In strengen Lagen Wurzelbereich mulchen und Jungpflanzen im ersten Winter schützen. Frische Austriebe bei Spätfrost abdecken.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L
Winterhärte: -20 °C
Spätfrostgefahr: Mittel
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robuste Art mit hoher Anpassungsfähigkeit; selten krankheitsanfällig. Probleme entstehen meist nur bei Staunässe oder sehr schweren Böden.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Historische gärtnerische Selektion einer hellblühenden Form von Akebia quinata; spätestens seit dem späten 20. Jahrhundert im europäischen Baumschulhandel etabliert. Die Sorte entstand vermutlich durch Selektion hellblühender Individuen aus Kulturbeständen der Art.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
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Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
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