









Schwarznuss - Solitärbaum
Botanischer Name: Juglans nigra
Sehr intensives, typisches Schwarznuss-Aroma
Sehr hohe Anpassungsfähigkeit
Ungezüchtete Wildform
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Schwarznuss - Solitärbaum
Als ungezüchtete Wildform aus nordamerikanischen Wildpopulationen bringt sie eine hohe genetische Variabilität mit und dient auch als Forstbaum. Der Baum wächst sehr stark, bildet einen geraden Stamm und eine hoch angesetzte, weit ausladende Krone.
Die Schwarznuss ist sehr winterhart (von -30 bis -35°C) und gilt als ökologisch robust sowie langlebig. Insgesamt zeigt sie sich als sehr widerstandsfähig. Die Blüte erscheint im Mai; für Bestäubung und Ertrag sind andere Schwarznüsse oder Juglans-Arten in räumlicher Nähe erforderlich.
Steckbrief
20–30 m
15–20 m
-30 bis -35°C
Oktober
Sehr intensiv nussig, würzig und deutlich herbbitter; ausgeprägte Schwarznuss-Aromatik.
Bestäubersorte erforderlich
Nein
Sonne
Botanicum
Schwarznuss - Solitärbaum
Botanischer Name: Juglans nigra
Wuchshöhe: 20–30 m
Wuchsbreite: 15–20 m
Wuchsform: Sehr starkwüchsiger Baum mit geradem Stamm, hoch angesetzter Krone und weit ausladender Aststruktur.
Wuchsgeschwindigkeit: Sehr stark
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahlwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht: Kleine bis mittelgroße, sehr harte, tief gefurchte Nüsse mit stark variierender Form und Größe.
Fruchtfleisch: Hellbraun, fest bis sehr fest, grob strukturiert und stark ölhaltig; Kerne meist nur schwer vollständig lösbar.
Fruchtgröße: Klein–mittel, ca. 28–34 mm Ø, 8–12 g
Erntezeit: Oktober
Geschmack: Sehr intensiv nussig, würzig und deutlich herbbitter; ausgeprägte Schwarznuss-Aromatik.
Verwendung: Verarbeitung, Ölgewinnung, Liköre, Züchtung
Inhaltsstoffe: Sehr hohe Gehalte an Polyphenolen, Gerbstoffen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E sowie Spurenelementen.
Essbare Teile: Nüsse
Ertragsbeginn: Ab dem 4.–7. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Andere Juglans-nigra-Formen und -Sorten in räumlicher Nähe
Bestäubung durch: Wind
Blütezeit: Mai
Blütenfarbe: Grünlich
Nahrung für Insekten: Gering
Nützlich für: Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Auenwälder, frische bis feuchte nährstoffreiche Böden.
Boden: Nährstoffreich und tiefgründig mit guter Durchlüftung.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, humusreich
pH-Wert: 6–7,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 10-12 m
Düngung für optimalen Ertrag: Sehr genügsam; einmalige Kompostgabe im Frühjahr reicht, keine hohen Stickstoffgaben.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Junge Kronen leicht erziehen; später nur Pflegeschnitt.
Winterschutz: Kein Schutz nötig. Junge Pflanzen leicht mulchen.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -30 bis -35°C
Spätfrostgefahr: Mittel
Krankheiten / Resistenzen: Hohe ökologische Robustheit; artbedingt anfällig für Anthraknose, insgesamt jedoch sehr widerstandsfähig und langlebig.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Natürlich vorkommende Wildpopulationen aus Nordamerika ohne gezielte züchterische Selektion; genetisch heterogen.
Synonyme:
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