






Tafeltraube 'Venus Blau'
Botanischer Name: Vitis vinifera
Kernlos – große, dunkle Beeren
Kräftig fruchtig, leichter Labrusca-Einschlag
Sehr frosthart – für kühlere Regionen geeignet

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Tafeltraube 'Venus Blau'
Als kletternde, rankende Rebe eignet sich 'Venus blau' für Spaliere und Pergolen und kann auch im Kübel kultiviert werden (ab 40–60 l). Der Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich. Mit einer Winterhärte von -24 bis -26°C ist sie sehr robust.
Bei den Pilzkrankheiten zeigt die Sorte eine gute Resistenz gegen Oidium und eine mittlere gegen Peronospora. Die Blütezeit liegt im Mai–Juni, die Sorte ist selbstfruchtbar. Die Früchte erreichen 15–18 °Brix und enthalten ca. 10 mg Vitamin C/100 g sowie hohe Polyphenolgehalte.
Steckbrief
3–5 m
2–3 m
-24°C bis -26°C
September
Aromatisch, mild-süß, leichte Muskatnote
Selbstfruchtbar
Ja, ab 40-60 L
Sonne
Botanicum
Tafeltraube 'Venus Blau'
Botanischer Name: Vitis vinifera
Wuchshöhe: 3–5 m
Wuchsbreite: 2–3 m
Wuchsform: Kletternd, rankend
Wuchsgeschwindigkeit: Stark
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahl- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: gelblich
Frucht: Dunkelblau, bereift, mittelgroße Beeren
Fruchtfleisch: Saftig, weich, kernlos
Fruchtgröße: Mittel, 1.6–2.0 cm Ø, ca. 2.1–4.2 g
Erntezeit: September
Geschmack: Aromatisch, mild-süß, leichte Muskatnote
Verwendung: Frischverzehr, Saft, Rosinen
Inhaltsstoffe: Vitamin C ca. 10 mg/100 g; Polyphenole hoch; 15–18 °Brix.
Essbare Teile: Früchte, Blüten, junge Blätter
Ertragsbeginn: Ab dem 2.–3. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar
Bestäubungspartner: –
Bestäubung durch: Wind
Blütezeit: Mai–Juni
Blütenfarbe: grünlich
Nahrung für Insekten: Mäßig attraktiv für Bestäuber; Pollenquelle, kaum Nektar
Nützlich für: Vögel
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Ursprünglich Auenwälder, trockene Hügel, steinige Lagen; heute Kulturpflanze.
Boden: Tiefgründig, humos, gut drainiert
Bodenart: Sand, Schluff, Lehm, humusreich
pH-Wert: 6-7,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 1,5–2 m
Düngung für optimalen Ertrag: Jährlich moderat organisch-mineralisch düngen: Stickstoff sparsam, Kalium betont (K > N), Magnesium ergänzen. Hauptgabe im Frühjahr, keine Stickstoffgaben ab Juli.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden. Rankhilfe erforderlich, zB. Gartenzaun, Spalier oder Pergola.
Pflanzenschnitt: Klassischer Rebschnitt; 6–8 Augen; Sommerschnitt ertragsfördernd.
Winterschutz: Kein Schutz nötig. Nur Jungpflanzen im ersten Winter leicht mulchen, frische Austriebe bei Spätfrost abdecken.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L
Winterhärte: -24°C bis -26°C
Spätfrostgefahr: Mittel
Krankheiten / Resistenzen: Gute Resistenz gegen Oidium; mittlere gegen Peronospora
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: University of Arkansas, USA; Kreuzungsprogramm für kernarme und robuste Sorten.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
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