





Wildapfel
Botanischer Name: Malus sylvestris
Gut geeignet für die Bestäubung anderer Apfelsorten
Extrem aromatische Früchte für Verarbeitung
Sehr hoher ökologischer Wert für Insekten und Vögel

Wildapfel
Als klein- bis mittelgroßer Baum wächst er mit rundlicher, locker aufgebauter Krone und zeigt oft einen knorrigen Habitus. Die Blüte erscheint im April–Mai; die Ernte folgt im September–Oktober. Dank -30 bis -35°C Winterhärte eignet er sich auch für raue Lagen.
Für einen guten Fruchtansatz anderer Apfelsorten werden die reich blühenden Wildäpfel zur Bestäubung eingesetzt. Zugleich hat die reiche Blüte einen hohen Zierwert. Mit mittlerem Wasserbedarf und insgesamt robuster Gesundheit ist er gut in naturnahe Gärten integrierbar. Seine Blüten bieten ein hohes Nahrungsangebot für Insekten, und der Baum hat einen sehr hohen ökologischen Wert für Vögel.
Steckbrief
8–12 m
6–10 m
-30 bis -35°C
September–Oktober
Sehr säurebetont, intensiv aromatisch, herb
Bestäubersorte erforderlich
Nein
Halbschatten bis Sonne
Botanicum
Wildapfel
Botanischer Name: Malus sylvestris
Wuchshöhe: 8–12 m
Wuchsbreite: 6–10 m
Wuchsform: Klein- bis mittelgroßer Baum mit rundlicher, locker aufgebauter Krone und oft knorrigem Habitus.
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahl- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht: Äpfel
Fruchtfleisch: Fest, feinfasrig
Fruchtgröße: Klein, ca. 25–40 mm Ø
Erntezeit: September–Oktober
Geschmack: Sehr säurebetont, intensiv aromatisch, herb
Verwendung: Most, Gelee, Verarbeitung, Wildobst
Inhaltsstoffe: Organische Säuren, Polyphenole, Pektine.
Essbare Teile: Früchte essbar
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–4. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Andere Malus-Arten oder Wildapfelbestände
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: April–Mai
Blütenfarbe: Weiß bis zartrosa
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel, Kleinsäuger, Käfer, Schmetterlinge
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Lichte Laub- und Mischwälder, Heckenlandschaften und Waldränder auf frischen, nährstoffreichen, gut drainierten Böden
Boden: Frisch, humos-lehmig, gut drainiert, nährstoffreich, kalktolerant.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, schluffig-lehmig, humusreich
pH-Wert: 6.0–7.5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 1–1,5 m (Hecke); 3–4 m (Solitär)
Düngung für optimalen Ertrag: Jährlich im Frühjahr organisch düngen; Stickstoff moderat; keine Stickstoffgaben ab Juli.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Erziehungsschnitt in der Jugend; Totholz im Spätwinter entfernen; lichte Kronenstruktur fördern.
Winterschutz: Kein Schutz nötig; Jungpflanzen im ersten Winter leicht mulchen.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -30 bis -35°C
Spätfrostgefahr: Mittel
Krankheiten / Resistenzen: Robust; hohe genetische Vielfalt, relativ schorfresistent.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: In Europa heimische Wildart, genetische Stammform vieler Kultursorten.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
Und genau das bringen wir zurück:
- 🌿 in private Gärten
- 🌿 in urbane Räume
- 🌿 in die Landwirtschaft
Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.
Für mehr Natur. Für mehr Ertrag.
Für deine eigene Fruchtwelt.
