







Olivenbaum
Botanischer Name: Olea europaea
Gut geeignet auch für große Kübel
Sehr trockenheits- und salztolerant
Kleinbaum mit hohen Zierwert
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Olivenbaum
Als immergrüner, dicht verzweigter Großstrauch bis kleiner Baum prägt er mit knorrigem Wuchs und oft dornigen Kurztrieben mediterrane Gärten, auch als Hecke oder Strukturgehölz. Er kommt mit geringem bis mittlerem Wasserbedarf aus und gilt als sehr trockenheits- und salztolerant für passende Standorte. Kübelkultur ist ab etwa 40–60 l möglich.
Die Blüte erscheint im Mai–Juni, geerntet wird je nach Reifegrad von Oktober bis Dezember; der Ertrag bleibt meist gering bis mittel und ist stark standort- und herkunftsabhängig. Auf gut drainierten, trockenen Böden zeigt sich die Wildform robust, reagiert jedoch empfindlich auf Staunässe; die Winterhärte liegt bei etwa -10°C.
Steckbrief
2–8 m
2–6 m
-10°C
Oktober–Dezember
Roh sehr bitter und herb, nach dem Entbittern aromatisch-olivig – die Wildform wird vor allem als mediterranes Zier- und Strukturgehölz geschätzt.
Bestäubersorte ertragsfördernd
Ja, ab 40-60 L
Sonne
Botanicum
Olivenbaum
Botanischer Name: Olea europaea
Wuchshöhe: 2–8 m
Wuchsbreite: 2–6 m
Wuchsform: Immergrüner, dicht verzweigter Großstrauch bis kleiner Baum mit kleinen ledrigen Blättern, oft dornigen Kurztrieben und knorrigem Wuchs.
Wuchsgeschwindigkeit: Langsam–mittel
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahl- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Immergrün
Frucht: Kleine elliptische Steinfrüchte, zunächst grün und bei Reife dunkelviolett bis schwarz.
Fruchtfleisch: Dünne, ölhaltige Fruchtfleischschicht.
Fruchtgröße: Klein, ca. 5–12 mm Länge
Erntezeit: Oktober–Dezember
Geschmack: Roh sehr bitter und herb, nach dem Entbittern aromatisch-olivig – die Wildform wird vor allem als mediterranes Zier- und Strukturgehölz geschätzt.
Verwendung: Genressource, Unterlage, Hecke, mediterranes Strukturgehölz, Öl- und Einlegefrucht in Spezialnutzung, Vogelnährgehölz.
Inhaltsstoffe: Oleuropein, Polyphenole, einfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E.
Essbare Teile: Früchte
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–5. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte ertragsfördernd
Bestäubungspartner: Andere Olea-europaea-Genotypen erhöhen Fruchtansatz und genetische Durchmischung; Bestäubung überwiegend durch Wind.
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: Mai–Juni
Blütenfarbe: Weiß bis cremeweiß
Nahrung für Insekten: Mittel
Nützlich für: Bienen, Insekten
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Trockene, warme, oft steinige Hügellandschaften und Küstenhänge.
Boden: Steinig, sandig-lehmig bis lehmig, gut drainiert; verträgt auch ärmere und leicht tonige Böden bei Drainage.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, Sand, Ton, humusreich
pH-Wert: 6–8
Wasserbedarf: Gering bis mittel
Pflanzabstand Garten: 3–5 m
Düngung für optimalen Ertrag: Kompostbetonte Frühjahrsgabe; genügsam, leichte organische Nachdüngung bei mageren Böden ausreichend.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden; im Frühjahr pflanzen bevorzugt
Pflanzenschnitt: Alle 2–3 Jahre formen; nach Frostschäden zurückschneiden.
Winterschutz: Leichter Winterschutz: Kübel einpacken und Krone mit Vlies schützen; im Freiland junge Pflanzen mulchen und bei starkem Frost abdecken.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L
Winterhärte: -10°C
Spätfrostgefahr: Mittel
Krankheiten / Resistenzen: Robust bei trockenen, gut drainierten Standorten; empfindlich gegenüber Staunässe und anfällig für Verticillium-Welke, Olivenschorf, Olivenknoten und in Befallsgebieten Xylella fastidiosa.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Hoch
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Wildform des mediterranen Oliven-Komplexes; taxonomisch häufig als Olea europaea subsp. europaea var. sylvestris geführt, von Kew aber unter Olea europaea synonymisiert.
Synonyme: Oleaster, Olea europaea subsp. europaea var. sylvestris, Acebuche, Wilde Olive
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
Und genau das bringen wir zurück:
- 🌿 in private Gärten
- 🌿 in urbane Räume
- 🌿 in die Landwirtschaft
Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.
Für mehr Natur. Für mehr Ertrag.
Für deine eigene Fruchtwelt.
