









Karamellbeere
Botanischer Name: Leycesteria formosa
Purpurrote Hochblätter und weißen Blüten
Dekorative dunkelviolette Beeren im Spätsommer
Schnell wachsender exotisch wirkender Strauch
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Karamellbeere
Das Fruchtfleisch ist weich und saftig und schmeckt mild süßlich mit leicht karamellartigem Aroma. Die Früchte sind essbar, werden aber eher selten genutzt; die Wirkung als Ziergehölz steht klar im Vordergrund. Die Karamellbeere wächst locker aufrecht und bildet hohle, leicht überhängende Triebe. Sie hat einen mittleren Wasserbedarf und gilt als robust.
Steckbrief
1.5–2 m
1–1.5 m
-15°C
August–Oktober
Mild süßlich mit leicht karamellartigem Aroma, essbar aber selten genutzt.
Selbstfruchtbar
Ja, ab 40-60 L
Halbschatten bis Sonne
Botanicum
Karamellbeere
Botanischer Name: Leycesteria formosa
Wuchshöhe: 1.5–2 m
Wuchsbreite: 1–1.5 m
Wuchsform: Locker aufrechter Strauch mit hohlen, leicht überhängenden Trieben.
Wuchsgeschwindigkeit: Stark
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelblich
Frucht: Weiches, saftiges Fruchtfleisch mit zahlreichen kleinen Samen.
Fruchtfleisch: Weiches, saftiges Fruchtfleisch mit zahlreichen kleinen Samen.
Fruchtgröße: Mittelgroß, ca. 8–10 mm Ø
Erntezeit: August–Oktober
Geschmack: Mild süßlich mit leicht karamellartigem Aroma, essbar aber selten genutzt.
Verwendung: Zierstrauch für naturnahe Gärten, Gehölzränder, Schattenbeete und exotisch wirkende Pflanzungen.
Inhaltsstoffe: Enthält geringe Mengen sekundärer Pflanzenstoffe und Zucker in den Früchten.
Essbare Teile: Beeren
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–4. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar
Bestäubungspartner:
Bestäubung durch: Insekten
Blütezeit: Juni–August
Blütenfarbe: Weiß mit purpurroten Hochblättern
Nahrung für Insekten: Mittel
Nützlich für: Insekten, Vögel, Zierwert
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Waldsäume, Schluchten, Gebüsche in montanen Lagen
Boden: Humos, frisch, gut drainiert
Bodenart: Lehm, humusreich
pH-Wert: 5,5–7
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 1,5–2,5 m (Strauch)
Düngung für optimalen Ertrag: Düngung bei Bedarf im Frühjahr mit organischem Dünger
Pflanzung: Pflanzung im Frühjahr oder Herbst im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Rückschnitt im Frühjahr fördert kräftigen Neuaustrieb
Winterschutz: In rauen Lagen Winterschutz empfehlenswert; Triebe können zurückfrieren
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L
Winterhärte: -15°C
Spätfrostgefahr: Mittel
Krankheiten / Resistenzen: Robustes Gehölz mit guter Trockenheitsverträglichkeit; empfindlich gegenüber Staunässe und schweren Böden.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Wildart aus dem Himalaya‑Gebiet (Nepal, Bhutan, Südwestchina). Die Art wurde 1824 durch Nathaniel Wallich wissenschaftlich beschrieben und im 19. Jahrhundert als Ziergehölz nach Europa eingeführt.
Synonyme: Himalayan honeysuckle
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