




Apfel 'Elstar' - Buschbaum
Botanischer Name: Malus domestica
Hocharomatisch, fein-säuerlich und sehr saftig
Top für Kuchen und Strudel – fällt beim Backen nicht auseinander
Sorte für Kenner – lohnt jede Pflege

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Apfel 'Elstar' - Buschbaum
Der Apfel 'Elstar' gehört zu den aromatischsten Herbstäpfeln überhaupt – nicht umsonst ist er Deutschlands meistangebaute Tafelapfelsorte. Die mittelgroßen Früchte zeigen eine goldgelbe Grundfarbe mit karminroter, geflammter Deckfarbe. Das cremefarbene Fruchtfleisch ist mittelfest und sehr saftig, der Geschmack fein-säuerlich mit ausgewogenem Zucker-Säure-Verhältnis. Geerntet wird im September; die Früchte sind sofort genussreif und halten im Kühllager bis in den November.
In der Küche spielt 'Elstar' seine Stärke aus: Durch die Saftigkeit gelingen Apfelstrudel, Kuchen und Mus besonders gut, und beim Backen fällt die Frucht nicht auseinander. Der Baum wächst kräftig, zunächst aufrecht und später breiter, und verzweigt sich reich. Genau hier liegt die Aufgabe: 'Elstar' baut ohne Schnitt schnell eine dichte Krone auf, und dann werden die Äpfel klein und färben schlecht aus. Regelmäßiges Auslichten ist bei dieser Sorte keine Kür, sondern Pflicht.
'Elstar' ist damit eine Sorte für Kenner – wer bereit ist, den Baum im Blick zu behalten, wird mit auffallend viel Aroma belohnt. Zu beachten: Die Sorte neigt zur Alternanz, trägt also nicht in jedem Jahr gleich stark, und der Erntetermin entscheidet über die Qualität – zu spät gepflückte Früchte lagern schlechter. Für Schorf und Mehltau ist sie anfällig, ein luftiger Standort hilft. Die Blüte erscheint mittelspät bis spät im April–Mai; als Bestäuber eignen sich 'Gala', 'James Grieve', 'Topaz' oder 'Pinova'.
Steckbrief
2,5–3,5 m
2,5–4 m
-20°C bis -25°C
September
Hocharomatisch, fein-säuerlich mit ausgewogenem Zucker-Säure-Verhältnis.
Bestäubersorte erforderlich
Nein
Sonne
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Botanicum
Apfel 'Elstar' - Buschbaum
Botanischer Name: Malus domestica
Wuchshöhe (Natur): 2,5–3,5 m
Im Garten (kultiviert):
Wuchsbreite: 2,5–4 m
Wuchsform: Kräftiger Wuchs, anfangs aufrecht, später breiter werdend; reich verzweigt mit dichter Krone.
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel–stark
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Flach- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht: Mittelgroße, rundliche Früchte mit goldgelber Grundfarbe und karminroter, geflämmt-marmorierter Deckfarbe; leicht berostete Schale.
Fruchtfleisch: Gelblich-weiß bis cremefarben, mittelfest und sehr saftig.
Fruchtgröße: Mittelgroß, oft über 70 mm Ø, ca. 130–180 g
Erntezeit: September
Geschmack: Hocharomatisch, fein-säuerlich mit ausgewogenem Zucker-Säure-Verhältnis.
Verwendung: Frischverzehr, Kuchen und Strudel, Mus, Kompott, Bratapfel, Saft
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Kalium sowie Polyphenole wie Quercetin und Chlorogensäure.
Essbare Teile: Früchte, Blüten
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–4. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Gut geeignet sind 'Gala', 'James Grieve', 'Topaz' und 'Pinova'.
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: April–Mai
Blütenfarbe: Weiß
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Lichte Wälder, Waldränder, humose Bergtäler
Boden: Tiefgründig, humos, gut drainiert; lockerer Gartenboden mit gleichmäßiger Feuchte ist ideal.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, Sand, Ton, humusreich
pH-Wert: 5,5–7
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 3–4 m
Düngung für optimalen Ertrag: Jährlich organisch im Frühjahr; optionale leichte Sommergabe bei hohem Ertrag.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Regelmäßiges Auslichten ist bei dieser Sorte besonders wichtig; Winterschnitt plus Sommerschnitt vor der Ernte fördert Fruchtgröße und Ausfärbung.
Winterschutz: Kein Schutz nötig.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -20°C bis -25°C
Spätfrostgefahr: Mittel
Krankheiten / Resistenzen: Anfällig für Schorf und Mehltau, am Stammfuß für Kragenfäule; neigt zur Alternanz. Erntetermin und regelmäßiges Auslichten entscheiden über Fruchtqualität und Lagerfähigkeit.
Windverträglichkeit: Mittel–Hoch
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Niederländische Züchtung von 1955 am IVT Wageningen, Kreuzung 'Golden Delicious' × 'Ingrid Marie'; benannt nach dem Selektionsort Elst.
Synonyme:
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