




Sorbomespilus 'Dessertnaja'
Botanischer Name: ×Sorbomespilus (Sorbus × Mespilus)
Extrem frosthart für kontinentale Standorte
Sehr hohe Anthocyan- und Polyphenolgehalte
Hoher und regelmäßiger Strauchertrag

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Sorbomespilus 'Dessertnaja'
Die 'Dessertnaja' ist eine echte Rarität: eine Kreuzung aus Eberesche und Mispel aus der Züchtung von Iwan Mitschurin. Botanisch gehört sie damit zu den ×Sorbomespilus – und vereint das Beste beider Eltern. Ihre Früchte sind deutlich größer als die der Wildeberesche, dunkelrot bis purpurrot und mispelförmig. Anders als die bittere Vogelbeere schmeckt sie süß-sauer und mild – man kann sie direkt vom Strauch naschen.
Geerntet wird bereits ab August, damit ist sie die früheste ihrer Verwandtschaft. Neben dem Frischverzehr eignet sie sich hervorragend für Kompott, Marmelade, Most und zum Kandieren; in Kombination mit anderen Früchten entfaltet sie ihr Aroma besonders schön.
Der Strauch bleibt mit knapp 3 m schlank und schwachwüchsig und passt damit auch in kleinere Gärten oder in den Kübel. Er ist selbstfruchtbar, trägt also auch als Einzelpflanze zuverlässig. Mit einer Winterhärte bis etwa -30 °C ist er völlig unproblematisch und gedeiht auch auf ärmeren Böden. Im Mai zeigt er weiße Schirmrispen, im Herbst eine leuchtend gelborange bis rote Färbung.
Steckbrief
Knapp 3 m
Bis 1,5 m
-30°C – völlig winterhart
Ab August – die früheste der Mitschurin-Straucheberesch en
Süß-sauer und angenehm mild – anders als die Wildeberesche auch roh gut essbar.
Selbstfruchtbar
Ja, ab 40-60 L
Halbschatten bis Sonne
Unsere meistgekauften Pflanzen
Botanicum
Sorbomespilus 'Dessertnaja'
Botanischer Name: ×Sorbomespilus (Sorbus × Mespilus)
Wuchshöhe (Natur): Knapp 3 m
Im Garten (kultiviert):
Wuchsbreite: Bis 1,5 m
Wuchsform: Schwachwüchsig und schlank-aufrecht, meist mehrstämmig – dadurch auch für kleinere Gärten geeignet.
Wuchsgeschwindigkeit: Schwach
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelborange bis rot
Frucht: Deutlich größer als bei der Wildeberesche, dunkelrot bis purpurrot und mispelförmig.
Fruchtfleisch:
Fruchtgröße:
Erntezeit: Ab August – die früheste der Mitschurin-Straucheberesch en
Geschmack: Süß-sauer und angenehm mild – anders als die Wildeberesche auch roh gut essbar.
Verwendung: Roh zum Naschen, Kompott, Marmelade, Most und Kandieren; besonders gut in Kombination mit anderen Früchten
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Provitamin A, Gerbstoffe und Pektin.
Essbare Teile: Früchte
Ertragsbeginn: Ab dem 2.–3. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar
Bestäubungspartner: Nicht nötig – eine einzelne Pflanze trägt zuverlässig.
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: Mai
Blütenfarbe: Weiß, in Schirmrispen
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel
Lichtanspruch: Halbschatten bis Sonne
Natürliches Habitat: Lichte Wälder, Waldränder und Gebüsche temperater Lagen
Boden: Humos, gut drainiert; anspruchslos und auch mit ärmeren Böden zufrieden.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, Sand, humusreich
pH-Wert: 5–7
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 1,5–2 m
Düngung für optimalen Ertrag: Leicht organisch düngen; geringer Stickstoffbedarf.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Alle 2–3 Jahre leicht auslichten.
Winterschutz: Kein Schutz nötig.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L
Winterhärte: -30°C – völlig winterhart
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Robust und anspruchslos, wie die verwandten Ebereschen und Aronien. Keine nennenswerten Krankheiten bekannt.
Windverträglichkeit: Hoch
Salzverträglichkeit: Mittel
Abgasverträglichkeit: Hoch
Sortenentstehung: Russische Züchtung von Iwan Mitschurin: eine Kreuzung aus Eberesche und Mispel. Das genaue Züchtungsjahr ist nicht dokumentiert, Mitschurin starb 1935.
Synonyme: Mitschurinskaja Dessertnaja, Mitjurinskaja; früher als Sorbaronia geführt
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