






Ananas-Guave
Botanischer Name: Acca sellowiana
Exotisches Aroma mit Ananas- und Guavennoten
Essbare dekorative Blüten
Immergrün und fruchttragend

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Ananas-Guave
Die Ananas-Guave (Feijoa) ist ein immergrüner Fruchtstrauch mit außergewöhnlichem Zierwert. Ihre Blüten sind spektakulär: fleischige weiß-purpurne Blütenblätter mit leuchtend roten Staubfäden – und sie sind essbar, schmecken süßlich und machen sich hervorragend im Salat. Die grünen, oval bis eiförmigen Früchte tragen ein cremeweißes, im Zentrum geleeartiges Fruchtfleisch. Geschmacklich ein Erlebnis: Ananas trifft Guave, dazu Erdbeere, Banane und ein Hauch Minze.
Unsere Pflanzen sind über Stecklinge vermehrt und damit sortenrein. Das hat eine wichtige Konsequenz für den Fruchtansatz: Ananas-Guaven sind selbstunverträglich, und zwei genetisch identische Pflanzen können sich gegenseitig nicht befruchten. Für Früchte braucht es deshalb eine andere Sorte als Partner – etwa 'Mammoth' oder 'Triumph'. Da die Blüten kaum Nektar bilden und für Insekten wenig attraktiv sind, hilft im Kübel zusätzlich eine kurze Handbestäubung mit dem Pinsel: einfach mit einem weichen Pinsel von einer Pflanze zur anderen.
Die Ananas-Guave wächst langsam und breitbuschig und eignet sich sehr gut für den Kübel ab 40–60 l – das ist am Niederrhein auch die sicherste Variante. Etablierte Pflanzen vertragen an geschütztem Standort etwa -10 bis -12 °C, junge Pflanzen deutlich weniger. Ehrlich zur Fruchtreife: Von der Blüte ab Mai bis zur reifen Frucht vergehen fünf bis sieben Monate – im Freiland reifen die Früchte hier nur in warmen Jahren aus. Im Kübel mit hellem, kühlem Winterquartier gelingt es zuverlässiger. Staunässe und kalkhaltiges Gießwasser mag sie nicht, ansonsten ist sie bemerkenswert robust.
Steckbrief
1,5–2 m im Kübel; ausgepflanzt in mildem Klima höher
1–1,5 m
-10°C bis -12°C bei etablierten Pflanzen; junge Pflanzen deutlich empfindlicher
Oktober bis November; reife Früchte fallen von selbst ab
Aromatisch nach Ananas und Guave mit Erdbeernote und einem Hauch Wintergrün. In kühleren Regionen entwickelt sich das Aroma sogar besser als in heißen.
Bestäubersorte erforderlich – eine andere Sorte, kein zweiter Klon
Ja, ab 40-60 L – im Kübel die sicherste Variante
Sonne
Unsere meistgekauften Pflanzen
Botanicum
Ananas-Guave
Botanischer Name: Acca sellowiana
Wuchshöhe (Natur): 1,5–2 m im Kübel; ausgepflanzt in mildem Klima höher
Im Garten (kultiviert):
Wuchsbreite: 1–1,5 m
Wuchsform: Immergrüner, dicht verzweigter Strauch mit silbrig behaarter Blattunterseite; sehr schnittverträglich.
Wuchsgeschwindigkeit: Langsam (15–30 cm pro Jahr)
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Flach- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Immergrün – keine Herbstfärbung
Frucht: Rund bis birnenförmige Früchte von 2–9 cm mit matt blaugrüner, wachsig bereifter Schale.
Fruchtfleisch: Weiß bis cremeweiß, körnig-schmelzend, mit gallertartigem Kern um die winzigen Samen.
Fruchtgröße: 2–9 cm, je nach Standort und Pflege
Erntezeit: Oktober bis November; reife Früchte fallen von selbst ab
Geschmack: Aromatisch nach Ananas und Guave mit Erdbeernote und einem Hauch Wintergrün. In kühleren Regionen entwickelt sich das Aroma sogar besser als in heißen.
Verwendung: Frischverzehr (auslöffeln), Marmelade, Chutney, Smoothies; auch die Blütenblätter sind essbar und schmecken süßlich
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Jod, Ballaststoffe und ätherische Öle.
Essbare Teile: Früchte, Blütenblätter
Ertragsbeginn: Ab dem 4.–7. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich – eine andere Sorte, kein zweiter Klon
Bestäubungspartner: Wichtig: Eine zweite Pflanze derselben Herkunft reicht NICHT – stecklingsvermehrte Pflanzen sind genetisch identisch und können sich gegenseitig nicht befruchten. Es braucht eine andere Sorte, etwa 'Mammoth' oder 'Triumph'. Da Feijoa-Blüten kaum Nektar bilden, hilft im Kübel eine Handbestäubung mit dem Pinsel.
Bestäubung durch: Bienen und Insekten; im Kübel oft Handbestäubung nötig
Blütezeit: Mitte Mai bis Juli
Blütenfarbe: Spektakulär: fleischige weiß-purpurne Blütenblätter mit leuchtend roten Staubfäden
Nahrung für Insekten: Mittel – die Blüten bilden wenig Nektar
Nützlich für: Bienen, Vögel
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Trockene Buschlandschaften und lichte Wälder in den Bergregionen Südbrasiliens und Uruguays
Boden: Durchlässig, humos, leicht sauer bis neutral; kein Kalkwasser gießen.
Bodenart: Sand, Schluff, humusreich
pH-Wert: 5,5–6,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 1,5–2 m
Düngung für optimalen Ertrag: Moderate organische Düngung im Frühjahr; nicht überdüngen.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden; Kübelkultur ganzjährig möglich.
Pflanzenschnitt: Alle 2–3 Jahre leicht auslichten; Formschnitt nach Bedarf, verträgt auch Radikalschnitt.
Winterschutz: Winterschutz nötig: Stamm und Krone mit Vlies schützen. Für Fruchternte hell und kühl bei 0–5 °C überwintern.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L – im Kübel die sicherste Variante
Winterhärte: -10°C bis -12°C bei etablierten Pflanzen; junge Pflanzen deutlich empfindlicher
Spätfrostgefahr: Gering – blüht erst ab Mitte Mai
Krankheiten / Resistenzen: Bemerkenswert robust, kaum Schädlinge. Empfindlich gegen Staunässe und kalkhaltiges Gießwasser; im warmen Winterquartier können Spinnmilben auftreten. Ehrlich zur Fruchtreife: Die Blüte ab Mai braucht rund 5–7 Monate bis zur reifen Frucht – am Niederrhein reift sie im Freiland nur in warmen Jahren aus. Im Kübel mit hellem, kühlem Winterquartier klappt es zuverlässiger.
Windverträglichkeit: Mittel – kalten Ostwind meiden
Salzverträglichkeit: Mittel
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Die Art stammt aus den Bergregionen Südbrasiliens, Uruguays und Nordargentiniens. Unsere Pflanzen sind über Stecklinge vermehrt und damit sortenrein.
Synonyme:
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