





Kiwi 'Bruno'
Botanischer Name: Actinidia deliciosa
Früher Ertragsbeginn
Kräftig-säuerlicher Kiwi-Geschmack
Starker, robuster Wuchs

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Gilt für alle Echten Kiwis, Sorten frei mischbar.

Kiwi 'Bruno'
Die Pflanze wächst stark und kletternd und braucht eine stabile Kletterhilfe. 'Bruno' mag einen gleichmäßig feuchten Boden mit hohem Wasserbedarf, Staunässe sollte jedoch ausbleiben. Auch im Kübel lässt sie sich kultivieren, sinnvoll sind Gefäße ab 40–60 l.
Die Winterhärte liegt bei etwa -12°C bis -15°C. Die Blüte im Mai–Juni ist spätfrostgefährdet, ein geschützter Standort lohnt sich daher besonders. Für die Bestäubung ist beispielsweise 'Tomuri' als Partner nötig.
Steckbrief
8–10 m an der Rankhilfe
2–4 m
-12°C bis -15°C bei ausgereiftem Holz
Ende Oktober–Mitte November
Fein säuerlich und erfrischend, mit festem Biss.
Bestäubersorte erforderlich
Ja, ab 40-60 L
Sonne
Um Früchte zu ernten, brauchst du den männlichen Bestäuber 'Tomuri'. Eine männliche Pflanze bestäubt bis zu 7 weibliche Pflanzen — danach tragen alle reichlich Früchte.
Unser Herbstsortiment
Botanicum
Kiwi 'Bruno'
Botanischer Name: Actinidia deliciosa
Wuchshöhe (Natur): 8–10 m an der Rankhilfe
Im Garten (kultiviert):
Wuchsbreite: 2–4 m
Wuchsform: Starkwüchsige, gut verzweigte Schlingpflanze; Rankhilfe zwingend erforderlich.
Wuchsgeschwindigkeit: Stark
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Flachwurzel
Herbstfärbung: Gelb bis gelbbraun
Frucht: Mittelgroße bis große, länglich-zylindrische Früchte – schlanker als 'Hayward' – mit hell- bis dunkelbrauner, fein behaarter Schale.
Fruchtfleisch: Hellgrün, fest, saftig.
Fruchtgröße: Mittelgroß bis groß, länglich-zylindrisch
Erntezeit: Ende Oktober–Mitte November
Geschmack: Fein säuerlich und erfrischend, mit festem Biss.
Verwendung: Frischverzehr, Marmelade, Obstsalat; zugleich Begrünung von Pergolen und Spalieren
Inhaltsstoffe: Sehr hoher Vitamin-C-Gehalt, dazu Kalium, Ballaststoffe und fruchteigene Enzyme.
Essbare Teile: Früchte
Ertragsbeginn: Ab dem 2.–3. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Männliche Bestäubersorte erforderlich. Klassisch empfohlen werden 'Atlas' und 'Matua'; auch 'Tomuri' funktioniert, da sich die Blütezeiten überschneiden. Eine männliche Pflanze versorgt 5–8 weibliche.
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln
Blütezeit: Juni–Juli
Blütenfarbe: Cremeweiß, duftend
Nahrung für Insekten: Mäßiges Pollenangebot
Nützlich für: Bienen
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Montane Wälder Zentral- und Südchinas, humos-feucht, warm gemäßigt bis subtropisch.
Boden: Humos, feucht, gut drainiert, keine Staunässe
Bodenart: Sand, Schluff, Lehm, humusreich
pH-Wert: 5–7
Wasserbedarf: Hoch, gleichmäßig; keine Staunässe
Pflanzabstand Garten: 2–3 m
Düngung für optimalen Ertrag: Im Frühjahr moderat organisch-mineralisch düngen, Stickstoff vorsichtig dosieren; ab Frühsommer Kalium betonen. Gleichmäßige Bodenfeuchte durch Mulch sichern.
Pflanzung: Ab dem Frühjahr im erwärmten Boden; in milden Lagen Herbstpflanzung möglich. Rankhilfe erforderlich, z. B. Gartenzaun, Spalier oder Pergola.
Pflanzenschnitt: Winter- und Sommerschnitt; im Winter Kurztriebe auf 3–5 Knospen zurücknehmen, Sommerschnitt bei starkem Wuchs.
Winterschutz: In kalten Lagen Schutz am Stammfuß und an der Veredlungsstelle; Jungpflanzen in strengen Wintern mit Vlies bzw. Mulch schützen.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L
Winterhärte: -12°C bis -15°C bei ausgereiftem Holz
Spätfrostgefahr: Hoch
Krankheiten / Resistenzen: Insgesamt problemarm; empfindlich gegen Spätfrost, starken Wind und Staunässe. Junge Pflanzen brauchen in den ersten Jahren Winterschutz.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Gering
Sortenentstehung: Neuseeländische Selektion aus der Baumschule von Bruno Just (Palmerston North), Ende der 1920er-Jahre; ab den 1930ern im Erwerbsanbau.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
Und genau das bringen wir zurück:
- 🌿 in private Gärten
- 🌿 in urbane Räume
- 🌿 in die Landwirtschaft
Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.
Für mehr Natur. Für mehr Ertrag.
Für deine eigene Fruchtwelt.


















