Rubus illecebrosus · Wildart aus Japan

Die Erdbeer-Himbeere

Bis zu 5 cm lange, leuchtend rote Früchte und schneeweiße Blüten von 4 bis 5 cm, beides gleichzeitig von Juli bis in den Herbst. Ein niedriger, essbarer Bodendecker, der ohne Winterschutz auskommt.

Selbstfruchtbar & pflegeleicht

Selbstfruchtbar, und zu zweit noch ertragreicher. Eine Pflanze trägt zuverlässig, einen Partner braucht sie nicht. Wie bei allen Rubus-Arten fallen Fruchtansatz und Fruchtgröße aber besser aus, wenn Insekten Pollen zwischen mehreren Pflanzen übertragen. Was sie dagegen wirklich braucht, ist eine Grenze: Über unterirdische Ausläufer breitet sie sich kräftig aus, deshalb gehört im Beet eine Wurzelsperre dazu oder gleich der Kübel.

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Erdbeer-HimbeereErdbeer-Himbeere
Erdbeer-Himbeere Angebot18,00 €

Früchte bis 5 cm

Optisch wie eine übergroße Erdbeere in Himbeerform. Kinder pflücken sie schon wegen der Größe leer.

Blüte und Frucht gleichzeitig

Große schalenförmige weiße Blüten neben reifen roten Früchten, von Juli bis in den Herbst. Das kann sonst kaum eine Beere.

Winterhart ohne Schutz

Sie zieht im Herbst komplett ein und treibt im Frühjahr neu aus. Spätfrost ist damit kein Thema, Krankheiten sind es auch nicht.

Essbarer Bodendecker

30 bis 60 cm hoch, wächst auch im lichten Schatten und deckt Flächen ab, an denen sonst wenig gedeiht.

Ernte von Juli bis in den Herbst

Groß, leuchtend rot und mild

Geschmacklich geht sie eigene Wege: fein-fruchtig und säurearm statt kräftig wie eine Himbeere. Vollreif gepflückt kommt sie am besten zur Geltung, und dann schmeckt sie nach nichts, was man aus dem Laden kennt.

Rubus illecebrosus

Weder Erdbeere noch Himbeere

Der Name führt in die Irre: Die Erdbeer-Himbeere ist keine Kreuzung, sondern eine eigene Wildart aus Japan, 1899 wissenschaftlich beschrieben. Sie sieht nur so aus, als hätte jemand beides zusammengebracht.

Botanisch gehört sie zu den Himbeeren. Der Wuchs ist aber ein ganz anderer: ein niedriger Halbstrauch mit aufrechten Ruten, der im Winter komplett einzieht und im Frühjahr aus dem Boden neu austreibt.

Die Blüten sind für eine Beere ungewöhnlich groß, schneeweiß und schalenförmig. Zusammen mit den roten Früchten ist das der Grund, warum kaum jemand an ihr vorbeigeht, ohne zu fragen, was das ist.

Naschen, Marmelade, Gelee

Was man daraus macht

Frisch und vollreif ist sie am besten. Unreif geerntet schmeckt sie wässrig, das ist der häufigste Grund für Enttäuschung. Ein bis zwei Tage länger am Strauch machen den Unterschied.

Marmelade und Gelee geraten mild und hellrot. Wer es kräftiger mag, mischt Himbeeren oder Johannisbeeren dazu.

Weil sie über viele Wochen nach und nach reift, erntet man selten große Mengen auf einmal, dafür aber den ganzen Spätsommer über.

Ausläufer, Standort, Schnitt

Was du wissen solltest

Sie wandert. Über unterirdische Ausläufer kann sie im zweiten Standjahr gut einen Quadratmeter einnehmen. Im Beet ist eine Wurzelsperre Pflicht, im Kübel erledigt sich das Thema von selbst.

Die Triebe und Blattstiele sind stachelig. Zum Ernten stört das kaum, beim Rückschnitt gehören Handschuhe dazu.

Sonne bis lichter Schatten, sonst ist sie anspruchslos. Im Herbst zieht sie ein, alte Ruten schneidet man bodennah ab, mehr Pflege braucht sie nicht.

Unsere Vision

Leidenschaft für Pflanzen

Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.

Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.

Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.

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Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.

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