





Mispel 'Boom en Vrucht'
Botanischer Name: Mespilus germanica
Guter Ertrag mit gleichmäßiger Fruchtqualität
Kräftiger Wuchs mit guter Gesundheit
Alte niederländische Sorte


Mispel 'Boom en Vrucht'
Die Mispel 'Boom en Vrucht' bringt große, braune Früchte mit breiter Kelchöffnung hervor (3–5 cm Ø, ca. 40–70 g). Das Fruchtfleisch wird nach Frosteinwirkung weich und entwickelt dann ein mild-süßes Aroma mit würziger Säure. Du kannst die Früchte nach dem Bletting frisch essen oder zu Mus, Gelee und Backwaren verarbeiten.
Unter guten Bedingungen sind mittel bis hohe Erträge möglich (ca. 10–20 kg/Baum), wobei die Sorte für eine stabile Fruchtqualität bekannt ist. Die Blüte erscheint im Mai; geerntet wird im November.
'Boom en Vrucht' wächst breitbuschig und locker verzweigt, mit kräftigen Grundtrieben und guter Gesundheit. Sie gilt als robuste Sorte. Die Winterhärte liegt bei etwa -20 bis -25°C; bei mittlerer Spätfrostgefahr ist ein geschützter Standort für die Blüte vorteilhaft. Der Wasserbedarf liegt bei gering bis mittel, und die Blüten bieten ein gutes Nahrungsangebot für Insekten.
Steckbrief
4–6 m
5–7 m – wird breiter als hoch
-20°C
November bis Dezember; hartreif pflücken und nachreifen lassen
Süßsäuerlich-herb mit feinem Apfelduft, Anklang an Birne und Aprikose – genussreif erst im teigigen Zustand.
Selbstfruchtbar
Nein
Sonne
Unsere meistgekauften Pflanzen
Botanicum
Mispel 'Boom en Vrucht'
Botanischer Name: Mespilus germanica
Wuchshöhe (Natur): 4–6 m
Im Garten (kultiviert):
Wuchsbreite: 5–7 m – wird breiter als hoch
Wuchsform: Langsamwüchsig mit offener, schirmförmig abgeflachter Krone; veredelte Pflanzen sind dornenlos.
Wuchsgeschwindigkeit: Langsam
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Flach- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Rotbraun bis goldorange
Frucht: Mittelgroße, goldbraune Früchte mit ledriger, leicht behaarter Schale und dem typischen großen, offenen Kelch.
Fruchtfleisch: Nach dem Teigigwerden weich und braun, mit fünf verholzten Kernen.
Fruchtgröße: Mittelgroß
Erntezeit: November bis Dezember; hartreif pflücken und nachreifen lassen
Geschmack: Süßsäuerlich-herb mit feinem Apfelduft, Anklang an Birne und Aprikose – genussreif erst im teigigen Zustand.
Verwendung: Roh im teigigen Zustand, Gelee, Konfitüre (gern mit Apfel), Edelbrand; wegen des Gerbstoffgehalts auch als Zusatz zu Apfelwein
Inhaltsstoffe: Stärke, Pektin, Zucker, Vitamin C und Gerbstoffe.
Essbare Teile: Früchte, Blüten
Ertragsbeginn: Ab dem 4.–6. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar
Bestäubungspartner: Nicht nötig – eine einzelne Pflanze trägt zuverlässig.
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: Mai–Juni
Blütenfarbe: Reinweiß, bis 5 cm große Einzelblüten
Nahrung für Insekten: Mittel–hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Lichte Wälder, Hecken, sonnige Waldränder; trockene bis mäßig feuchte Lagen
Boden: Humos, tiefgründig, gut drainiert; sehr tolerant gegenüber schweren Böden.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, Sand, Ton, humusreich
pH-Wert: 6-7,5
Wasserbedarf: Gering–mittel
Pflanzabstand Garten: 3–5 m
Düngung für optimalen Ertrag: Niedriger Bedarf; eine leichte Kompostgabe im Frühjahr reicht aus.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Alle 2–3 Jahre leicht auslichten; ein Erhaltungsschnitt reicht aus.
Winterschutz: Kein Schutz nötig.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -20°C
Spätfrostgefahr: Gering – späte Blüte im Mai/Juni
Krankheiten / Resistenzen: Robust und pflegeleicht. Die Blüte reagiert empfindlich auf anhaltende Nässe; auf stark kalkhaltigen Böden kann Chlorose auftreten. Wie alle Kernobstgehölze grundsätzlich feuerbrandanfällig.
Windverträglichkeit: Mittel–Hoch
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Niederländische Auslese, benannt nach der Baumschule 'Boom en Vrucht' in Kesteren; Züchter und Jahr sind nicht dokumentiert.
Synonyme:
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