







Wollmispel 'Tanaka'
Botanischer Name: Eriobotrya japonica
Sehr große, gelb-orange Früchte
Ausgewogen süß-säuerliches Aroma
Robuste Sorte mit kräftigem Wuchs
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Wollmispel 'Tanaka'
Die Pflanze wächst rundlich bis breitbuschig und bleibt mit ihren großen Blättern immergrün. 'Tanaka' ist selbstfruchtbar; eine weitere Sorte wie 'Rose-Ana' kann den Fruchtansatz zusätzlich verbessern. Der Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich.
Für die Kübelkultur eignet sich 'Tanaka' ab etwa 40–60 l Volumen. Die Winterhärte liegt bei etwa -12 bis -15°C. Staunässe sollte vermieden werden. Die Früchte liefern u. a. Vitamin C sowie Carotinoide, Kalium, Polyphenole und Ballaststoffe.
Steckbrief
3–5 m ausgepflanzt; im Kübel deutlich kompakter
2–4 m
-11°C bis -12°C beim Holz; Blüte und Fruchtansatz sind deutlich empfindlicher
April bis Juli, je nach Standort und Überwinterung
Süßsäuerlich, erinnert an Pflaume und Aprikose mit einem Hauch Zitrus.
Meist selbstfruchtbar
Ja, ab 40-60 L – für Fruchternte die empfohlene Kulturform
Sonne
Unser Herbstsortiment
Botanicum
Wollmispel 'Tanaka'
Botanischer Name: Eriobotrya japonica
Wuchshöhe (Natur): 3–5 m ausgepflanzt; im Kübel deutlich kompakter
Im Garten (kultiviert):
Wuchsbreite: 2–4 m
Wuchsform: Immergrüner Kleinbaum, aufrecht und buschig mit schirmartiger Krone; große, ledrige Blätter mit filziger Unterseite.
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel–stark (40–80 cm pro Jahr)
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Flach- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Immergrün – keine Herbstfärbung
Frucht: Große, birnen- bis eiförmige Früchte mit gelb-oranger Schale – die größten unter den Wollmispeln.
Fruchtfleisch: Blassorange bis kräftig orange, fest und saftig, mit wenigen großen Kernen.
Fruchtgröße: Groß, ca. 57–85 g
Erntezeit: April bis Juli, je nach Standort und Überwinterung
Geschmack: Süßsäuerlich, erinnert an Pflaume und Aprikose mit einem Hauch Zitrus.
Verwendung: Frischverzehr, Kompott, Marmelade und Desserts; dazu ein immergrüner Solitär mit duftender Herbstblüte
Inhaltsstoffe: Vitamin A und C, Kalium, Ballaststoffe und Pektin.
Essbare Teile: Früchte
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–4. Standjahr
Bestäubung: Meist selbstfruchtbar
Bestäubungspartner: In der Regel nicht nötig – eine zweite Pflanze kann den Fruchtansatz verbessern.
Bestäubung durch: Bienen und Insekten – wertvolle Nahrungsquelle im Spätherbst
Blütezeit: Ende Oktober bis Ende November – ein außergewöhnlicher Herbstblüher
Blütenfarbe: Weiß, in Rispen, intensiv duftend
Nahrung für Insekten: Hoch – blüht im Spätherbst, wenn kaum andere Nektarquellen zur Verfügung stehen
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Subtropische Bergwälder Südostchinas und Japans
Boden: Durchlässig, tiefgründig und leicht kalkhaltig; Staunässe vermeiden.
Bodenart: Sand, sandig-lehmig, Lehm, humusreich
pH-Wert: 6–7,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 3–4 m
Düngung für optimalen Ertrag: Moderate organische Düngung im Frühjahr; im Kübel regelmäßig nachdüngen.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden; Kübelkultur ganzjährig möglich.
Pflanzenschnitt: Nach der Ernte im Frühsommer leicht auslichten – nicht im Herbst, sonst schneidet man die Blütenanlagen weg.
Winterschutz: Für Fruchternte hell und frostfrei bei 5–10 °C überwintern. Ausgepflanzt Stamm und Krone mit Vlies schützen.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L – für Fruchternte die empfohlene Kulturform
Winterhärte: -11°C bis -12°C beim Holz; Blüte und Fruchtansatz sind deutlich empfindlicher
Spätfrostgefahr: Nicht relevant – kritisch ist stattdessen der Winterfrost während Blüte und Fruchtansatz
Krankheiten / Resistenzen: Die Pflanze selbst ist robust und krankheitsarm. Der Knackpunkt ist die Blütezeit: Sie blüht im Spätherbst, die Früchte entwickeln sich über den Winter – und beide sind deutlich frostempfindlicher als das Holz. Wer ernten möchte, kultiviert sie im Kübel und überwintert sie hell bei 5–10 °C. Ausgepflanzt an geschützter Südwand bleibt sie ein schönes immergrünes Gehölz, Früchte gibt es dann nur in milden Wintern.
Windverträglichkeit: Mittel – geschützten Standort wählen
Salzverträglichkeit: Mittel
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Alte japanische Sorte, gilt international als eine der größtfrüchtigsten und besten Wollmispeln; Züchter und Jahr sind nicht dokumentiert.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
Und genau das bringen wir zurück:
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Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.
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