Prunus domestica subsp. syriaca

Mirabellen: klein, goldgelb, honigsüß

Die klassische 'Nancy' aus Lothringen in drei Baumformen, dazu die großfrüchtigen Sorten 'Bellamira' und 'Aprimira'. Alle tragen schon als Einzelbaum.

Selbstfruchtbar

Jede unserer Mirabellen trägt auch als Einzelbaum. Eine zweite Sorte oder eine Pflaume, die zur selben Zeit blüht, steigert den Ertrag zusätzlich.

Drei Baumformen

Wähle deine Baumform

Die klassische 'Nancy' gibt es in allen drei Formen, die großfrüchtigen Sorten 'Bellamira' und 'Aprimira' als Buschbaum.

Die Ertragsangaben gelten für einen etablierten Baum und schwanken je nach Boden und Jahrgang.

5 Produkte

Mirabelle 'Nancy' - HalbstammMirabelle 'Nancy' - Halbstamm
Mirabelle 'Nancy' - TerrassenobstMirabelle 'Nancy' - Terrassenobst
Mirabelle 'Nancy' - BuschbaumMirabelle 'Nancy' - Buschbaum
Mirabelle 'Bellamira' - BuschbaumMirabelle 'Bellamira' - Buschbaum
Aprikosen-Mirabelle 'Aprimira' - BuschbaumAprikosen-Mirabelle 'Aprimira' - Buschbaum
Drei Sorten im Vergleich

Klassisch klein oder groß und saftig?

Die 'Nancy' ist die Mirabelle, die jeder kennt. 'Bellamira' und 'Aprimira' sind jüngere Sorten mit deutlich größeren Früchten.

Mirabelle 'Nancy'
Der Klassiker
'Nancy'

Kleine, goldgelbe Früchte mit roter Sonnenseite, sehr süß, mit Honig- und Marzipanaroma.

Frucht22 bis 28 mm
Ernteim August
Winterhärtebis etwa -20 °C
Baumformalle drei
Mirabelle 'Bellamira'
Die Robuste
'Bellamira'

Große, goldgelbe Früchte mit feinen roten Pünktchen, fest, saftig und platzfest. Resistent gegen Monilia und Rost.

Frucht40 bis 50 mm
ErnteMitte August bis Mitte September
Winterhärtebis etwa -23 °C
BaumformBuschbaum, 3 bis 5 m
Mirabelle 'Aprimira'
Die Frühe
'Aprimira'

Mit Aprikose eingekreuzt: große, gelb-orange Früchte, honigsüß, mit klarer Aprikosennote und feiner Säure.

Frucht35 bis 45 mm
Ernteim Juli
Winterhärtebis etwa -24 °C
BaumformBuschbaum, 3 bis 4 m
Ernte von Juli bis in den September

Wer zwei Sorten pflanzt, verlängert die Saison um Wochen.

JuliAugustSeptember
Aprimira
Nancy
Bellamira

Honigsüß

Hoher Fruchtzucker und wenig Säure: Eine reife Mirabelle schmeckt nach Honig und Marzipan.

Ein Baum reicht

Alle unsere Sorten sind selbstfruchtbar und tragen auch ohne zweiten Baum.

Vielseitig in der Küche

Frisch vom Baum, als Kuchen, Kompott oder Konfitüre. Die Früchte lösen sich gut vom Stein.

Bienenweide im April

Die Blüte öffnet sich im April und bietet Bienen und Hummeln ein gutes Nahrungsangebot.

Juli bis September

Reif, wenn sie goldgelb ist

Reife Mirabellen sind weich, duften nach Honig und lösen sich leicht vom Ast.

Was ist eine Mirabelle?

Die kleine Schwester der Pflaume

Botanisch gehört die Mirabelle zur Pflaume, sie ist eine Unterart von Prunus domestica. Von Zwetschge und Reneklode unterscheidet sie sich sofort: Die Frucht ist kugelrund, kaum größer als eine Kirsche und goldgelb, oft mit roten Pünktchen auf der Sonnenseite.

Ihre Heimat im Obstbau ist Lothringen. Die Sorte 'Nancy' ist nach der dortigen Stadt benannt und wird seit Jahrhunderten angebaut, wegen ihres Aromas bis heute.

In der Küche

Vom Baum in den Kuchen

Frisch: Reif gepflückt ist sie am besten, ganz ohne Zutaten.

Backen: Halbiert und entsteint auf den Hefeteig, die Süße trägt den Kuchen fast allein.

Einkochen: Konfitüre und Kompott halten das Aroma bis in den Winter.

Brennen: Der Mirabellenbrand ist in Lothringen eine eigene Tradition.

April

Weiße Blüte voller Bienen

Mirabellen blühen im April und bieten Honig- und Wildbienen ein gutes Nahrungsangebot.

Der frühe Termin bringt ein gewisses Spätfrostrisiko mit sich. Ein geschützter Platz, nicht in einer Senke, gibt der Blüte die besten Chancen.

Aus der Praxis

So wird sie richtig gut

Warm und luftig pflanzen. Die Mirabelle liebt Sonne und einen Platz, an dem der Wind das Laub schnell trocknet. Das bringt Süße und beugt Monilia vor. Staunässe mag sie nicht.

Reif ernten, oft ernten. Die Früchte reifen nicht alle gleichzeitig. Wer alle paar Tage pflückt, erntet jede im besten Moment. Die dünne Schale der 'Nancy' kann bei viel Regen platzen, deshalb reife Früchte nicht lange hängen lassen.

Nach der Ernte auslichten. Alle zwei bis drei Jahre genügt ein Schnitt, der die Krone licht hält. Steinobst heilt im Sommer besser als im Winter.

Im ersten Winter mulchen. Jungbäume bekommen im ersten Winter eine Mulchschicht, danach sind sie frosthart.

Unsere Empfehlung: Wenig Platz? 'Nancy' als Terrassenobst. Im Hausgarten 'Nancy' als Buschbaum. Wer die Ernte verlängern will, pflanzt dazu 'Aprimira' für den Juli oder die robuste 'Bellamira' für den September.

Unsere Vision

Leidenschaft für Pflanzen

Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.

Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.

Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.

Und genau das bringen wir zurück:

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Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.

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