Mirabellen: klein, goldgelb, honigsüß
Die klassische 'Nancy' aus Lothringen in drei Baumformen, dazu die großfrüchtigen Sorten 'Bellamira' und 'Aprimira'. Alle tragen schon als Einzelbaum.
Wähle deine Baumform
Die klassische 'Nancy' gibt es in allen drei Formen, die großfrüchtigen Sorten 'Bellamira' und 'Aprimira' als Buschbaum.
Die Ertragsangaben gelten für einen etablierten Baum und schwanken je nach Boden und Jahrgang.
5 Produkte
Klassisch klein oder groß und saftig?
Die 'Nancy' ist die Mirabelle, die jeder kennt. 'Bellamira' und 'Aprimira' sind jüngere Sorten mit deutlich größeren Früchten.
Wer zwei Sorten pflanzt, verlängert die Saison um Wochen.

Was ist eine Mirabelle?
Die kleine Schwester der Pflaume
Botanisch gehört die Mirabelle zur Pflaume, sie ist eine Unterart von Prunus domestica. Von Zwetschge und Reneklode unterscheidet sie sich sofort: Die Frucht ist kugelrund, kaum größer als eine Kirsche und goldgelb, oft mit roten Pünktchen auf der Sonnenseite.
Ihre Heimat im Obstbau ist Lothringen. Die Sorte 'Nancy' ist nach der dortigen Stadt benannt und wird seit Jahrhunderten angebaut, wegen ihres Aromas bis heute.

In der Küche
Vom Baum in den Kuchen
Frisch: Reif gepflückt ist sie am besten, ganz ohne Zutaten.
Backen: Halbiert und entsteint auf den Hefeteig, die Süße trägt den Kuchen fast allein.
Einkochen: Konfitüre und Kompott halten das Aroma bis in den Winter.
Brennen: Der Mirabellenbrand ist in Lothringen eine eigene Tradition.

April
Weiße Blüte voller Bienen
Mirabellen blühen im April und bieten Honig- und Wildbienen ein gutes Nahrungsangebot.
Der frühe Termin bringt ein gewisses Spätfrostrisiko mit sich. Ein geschützter Platz, nicht in einer Senke, gibt der Blüte die besten Chancen.
So wird sie richtig gut
Warm und luftig pflanzen. Die Mirabelle liebt Sonne und einen Platz, an dem der Wind das Laub schnell trocknet. Das bringt Süße und beugt Monilia vor. Staunässe mag sie nicht.
Reif ernten, oft ernten. Die Früchte reifen nicht alle gleichzeitig. Wer alle paar Tage pflückt, erntet jede im besten Moment. Die dünne Schale der 'Nancy' kann bei viel Regen platzen, deshalb reife Früchte nicht lange hängen lassen.
Nach der Ernte auslichten. Alle zwei bis drei Jahre genügt ein Schnitt, der die Krone licht hält. Steinobst heilt im Sommer besser als im Winter.
Im ersten Winter mulchen. Jungbäume bekommen im ersten Winter eine Mulchschicht, danach sind sie frosthart.
Unsere Empfehlung: Wenig Platz? 'Nancy' als Terrassenobst. Im Hausgarten 'Nancy' als Buschbaum. Wer die Ernte verlängern will, pflanzt dazu 'Aprimira' für den Juli oder die robuste 'Bellamira' für den September.
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