





Mandel 'Dürkheimer Krachmandel'
Botanischer Name: Prunus dulcis
Aromatisch, leicht herb-nussiges Kernprofil
Traditionelle Krachmandel für den Direktverzehr
Robust und standorttolerant

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Mandel 'Dürkheimer Krachmandel'
Der Mandelbaum 'Dürkheimer Krachmandel' liefert klassische Krachmandeln mit stark verholzter, sehr harter Schale – genau der traditionelle Typ für Liebhaber regionaler Sorten. Der hellbeige Samenkern ist fest, gut gefüllt und vergleichsweise klein, punktet dafür aber mit hoher Aromadichte: kräftig-nussig, leicht süßlich und mit rustikalem Mandelaroma. Geerntet wird im September; unter Idealbedingungen sind mittlere Erträge von etwa 15–25 kg/Baum möglich.
Als alte Landsorte aus der Pfalz (Raum Bad Dürkheim) gilt sie als robust und standorttolerant, zudem kommt sie mit geringem bis mittlerem Wasserbedarf aus und zeigt sich trockenheitstolerant. Der Baum wächst mittelstark und entwickelt eine breit-ovale, später leicht ausladende Krone mit stabilem Gerüst.
Die Blüte erscheint im März und bietet ein hohes Nahrungsangebot für Insekten. Die Sorte ist grundsätzlich selbstfruchtbar, für optimale Erträge wird jedoch die Bestäubung mit einer zweiten Mandelsorte wie z.B. die. 'Weiße Krachmandel', empfohlen. Die Winterhärte liegt bei etwa -22°C; in der Blüte besteht Spätfrostgefahr, weshalb eine wärmebegünstigte Lage vorteilhaft ist. Der Kern ist reich an ungesättigten Fettsäuren, Protein, Magnesium und Vitamin E.
Steckbrief
3–5 m
4–6 m
-20°C bis -23°C
Ende September bis Mitte Oktober, sobald die ersten Fruchtschalen aufplatzen
Würzig-süß – eine echte Süßmandel, kein Bittermandelanteil.
Selbstfruchtbar
Ja, ab 40-60 L
Sonne
Eine einzelne Pflanze trägt bereits Früchte. Mit einer zweiten Sorte steigerst du den Ertrag durch Kreuzbestäubung deutlich.
Unser Herbstsortiment
Botanicum
Mandel 'Dürkheimer Krachmandel'
Botanischer Name: Prunus dulcis
Wuchshöhe (Natur): 3–5 m
Im Garten (kultiviert):
Wuchsbreite: 4–6 m
Wuchsform: Flache, breit ausladende Krone; blüht am einjährigen Holz.
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel (20–40 cm pro Jahr)
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahl- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht: Fruchtsteine bis 5 cm lang mit meist seitlich gebogener Spitze; die Schale ist glatt und so weich, dass sie sich meist von Hand knacken lässt – daher der Name Krachmandel.
Fruchtfleisch: Der Kern trägt eine graubraune Samenhaut und löst sich gut aus der Schale.
Fruchtgröße: Groß, Fruchtsteine bis 5 cm Länge
Erntezeit: Ende September bis Mitte Oktober, sobald die ersten Fruchtschalen aufplatzen
Geschmack: Würzig-süß – eine echte Süßmandel, kein Bittermandelanteil.
Verwendung: Frischverzehr, Backen und Verarbeitung; dazu ein früh blühender Zierbaum und wertvolle Bienenweide
Inhaltsstoffe: Ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E, Magnesium, Kalzium und Ballaststoffe.
Essbare Teile: Nüsse
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–4. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar
Bestäubungspartner: Nicht zwingend nötig – eine zweite Mandel oder ein gleichzeitig blühender Pfirsich in der Nähe steigert den Ertrag aber deutlich.
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: Februar–März – einer der frühesten Blüher überhaupt
Blütenfarbe: Weiß mit rotem Auge
Nahrung für Insekten: Hoch – sehr frühe Blüte, wichtige Nahrungsquelle im Vorfrühling
Nützlich für: Bienen, Schmetterlinge
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Warme, trockene Hügellandschaften und Steppen mit gut drainierten, mineralischen Böden.
Boden: Gut drainierte, warme und eher kalkhaltige Böden; Staunässe vermeiden.
Bodenart: Sand, sandig-lehmig, Schluff, Lehm
pH-Wert: 6,5–8
Wasserbedarf: Gering bis mittel
Pflanzabstand Garten: 4–6 m
Düngung für optimalen Ertrag: Moderate organische Düngung im Frühjahr; Kalium betont, Stickstoff nur sparsam. Keine Spätdüngung ab Juli.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Schnitt im belaubten Zustand direkt nach der Ernte, nicht im Winter – die Wunden heilen dann schneller. Jährlich leicht auslichten, Fruchtholz verjüngen.
Winterschutz: Winterschutz für junge Pflanzen empfohlen: mulchen und Blüten bei Spätfrost kurz abdecken.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L
Winterhärte: -20°C bis -23°C
Spätfrostgefahr: Hoch – die sehr frühe Blüte ist der entscheidende Faktor
Krankheiten / Resistenzen: Im Holz robust. Entscheidend ist der Standort: nicht die heißeste Südwand wählen – dort blüht der Baum noch früher und ist stärker frostgefährdet. Besser ein geschützter, etwas kühlerer Platz, der die Blüte verzögert. Bei kalt-nassem Wetter zur Blütezeit kann Monilia eindringen; befallene Triebe mindestens 20 cm ins gesunde Holz zurücknehmen.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Gering
Sortenentstehung: Alte Pfälzer Lokalsorte aus dem Mandelanbaugebiet am Rand des Pfälzer Waldes; Züchter und genaues Jahr sind nicht dokumentiert. Nicht zu verwechseln mit der reinen Blütensorte 'Dürkheimer Prachtmandel'.
Synonyme:
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
Und genau das bringen wir zurück:
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Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.
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