







Pistazie 'Kerman'
Botanischer Name:
Weltweit wichtigste Pistaziensorte
Besonders große Premium-Nüsse
Hoher Anteil geöffneter Schalen


Pistazie 'Kerman'
Die Pistazie 'Kerman' gilt seit den 1950er Jahren als Standardsorte und wird weltweit breit angebaut. Sie bildet große Pistaziennüsse (ca. 1,8–2,2 cm) mit grün bis gelbgrünem, ölhaltigem Kern und intensiv nussigem Aroma. Unter Idealbedingungen sind hohe Erträge von etwa 15–25 kg/Baum möglich; geerntet wird von September–Oktober und die Nüsse passen gut zu Frischverzehr, Süßwaren und Backwaren.
Die Pflanze wächst als breitkroniger Kleinbaum und kommt mit geringem bis mittlerem Wasserbedarf aus. Sie eignet sich auch für den Kübel, sinnvoll ab 40–60 l. 'Kerman' ist bis etwa -18 °C winterhart, die Blüte im März–April ist jedoch spätfrostgefährdet, weshalb geschützte warme Lagen empfehlenswert sind. In kälteren Gegenden sollte sie im Kübel im Wintergarten oder Gewächshaus gepflanzt werden.
Als weibliche Sorte benötigt 'Kerman' eine männliche Bestäubersorte, bewährt ist die männliche Pistazie 'Peter'. Ernährungsphysiologisch liefern die Kerne u. a. ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Vitamin B6 und Kalium.
Steckbrief
3–4 m in Mitteleuropa; unter optimalen Bedingungen bis 6 m
3–4 m
-15°C
Ende August bis Oktober; die Früchte fallen über mehrere Wochen ab
Süß und aromatisch – roh, geröstet oder gesalzen.
Bestäubersorte zwingend erforderlich – zweihäusig
Ja, ab 40-60 L – im Kübel lässt sich die Winternässe am besten kontrollieren
Sonne
Unsere meistgekauften Pflanzen
Botanicum
Pistazie 'Kerman'
Botanischer Name:
Wuchshöhe (Natur): 3–4 m in Mitteleuropa; unter optimalen Bedingungen bis 6 m
Im Garten (kultiviert):
Wuchsbreite: 3–4 m
Wuchsform: Langsam wachsender Kleinbaum mit leicht überhängenden Zweigen; kommt fast ohne Schnitt aus.
Wuchsgeschwindigkeit: Langsam
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Tiefwurzel
Herbstfärbung: Leuchtend gelb bis orangerot
Frucht: Steinfrüchte von rund 2 cm in Trauben zu etwa 25 Stück; zur Reife rot-violett gefärbt, die Schale springt seitlich auf.
Fruchtfleisch: Der bekannte grüne Pistazienkern in weißer Schale.
Fruchtgröße: Ca. 2 cm; Früchte aus mitteleuropäischem Anbau bleiben kleiner als Handelsware
Erntezeit: Ende August bis Oktober; die Früchte fallen über mehrere Wochen ab
Geschmack: Süß und aromatisch – roh, geröstet oder gesalzen.
Verwendung: Nüsse zum Frischverzehr, Rösten und Verarbeiten; dazu ein attraktives Ziergehölz mit gefiedertem Laub und leuchtender Herbstfärbung
Inhaltsstoffe: Ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Kalium, Vitamin B6 und Antioxidantien.
Essbare Teile: Nüsse
Ertragsbeginn: Ab dem 5.–7. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte zwingend erforderlich – zweihäusig
Bestäubungspartner: 'Kerman' ist rein weiblich und trägt ohne männliche Pflanze keine Früchte. Passender Partner ist 'Peter' – eine männliche Pflanze versorgt 4–6 weibliche. Bei der Windbestäubung das Männchen möglichst in Hauptwindrichtung setzen.
Bestäubung durch: Windbestäubung
Blütezeit: April–Mai
Blütenfarbe: Grünlich und unscheinbar, in traubigen Blütenständen
Nahrung für Insekten: Gering – Windbestäuber
Nützlich für: Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Trockene, heiße Halbwüsten und Bergregionen West- und Zentralasiens
Boden: Sandig bis sandig-lehmig, tiefgründig, kalkhaltig und stark drainiert; schwerer Lehm ist ungeeignet.
Bodenart: Sand, sandig-lehmig
pH-Wert: 7–8 (leicht alkalisch)
Wasserbedarf: Gering
Pflanzabstand Garten: 4–5 m
Düngung für optimalen Ertrag: Sehr sparsam düngen; eine leichte organische Gabe im Frühjahr genügt.
Pflanzung: Ende März bis September – nicht im Spätherbst pflanzen.
Pflanzenschnitt: Kommt fast ohne Schnitt aus; falls nötig im April/Mai oder August, Wunden über 1 cm verschließen.
Winterschutz: In den ersten Standjahren Vlies und Schutz vor Winternässe; Wurzelbereich abdecken.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L – im Kübel lässt sich die Winternässe am besten kontrollieren
Winterhärte: -15°C
Spätfrostgefahr: Gering – treibt spät aus
Krankheiten / Resistenzen: Robust, in Mitteleuropa bislang ohne nennenswerte Schädlinge. Der kritische Punkt ist nicht der Frost, sondern die Winternässe: Pistazien vertragen feuchte Winter schlecht und brauchen einen sandigen, stark drainierten Boden – schwerer Lehm ist ungeeignet. Für eine verlässliche Ernte braucht die Pistazie lange, heiße Sommer; bei uns ist sie eine Liebhaberpflanze, die in warmen Jahren an optimalem Standort trägt.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Mittel
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Kalifornische Sorte, benannt nach der iranischen Provinz Kerman; heute die dominierende Sorte im kommerziellen Pistazienanbau.
Synonyme:
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