







Rote Heckenkirsche
Botanischer Name: Lonicera xylosteum
Gedeiht auch im Halbschatten und Schatten
Nektarreiche Blüten für Hummeln und Wildbienen
Heimisches Vogelschutzgehölz, extrem winterhart
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Rote Heckenkirsche
Im Mai–Juni erscheinen paarweise gelblich-weiße, duftende Blüten, die sehr reich an Nektar sind und Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge anziehen. Ab Juli reifen leuchtend rote Beerenpaare, die für viele Vögel eine willkommene Nahrung sind. Wichtig: Für Menschen sind die Beeren giftig und nicht zum Verzehr geeignet. Pflanze die Heckenkirsche daher bewusst dort, wo kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt naschen.
Der Strauch ist extrem winterhart bis etwa -40°C, robust und sehr schnittverträglich. Er bevorzugt durchlässige, nährstoffreiche und kalkhaltige Böden, kommt aber mit vielen Standorten zurecht und verträgt Wind und Streusalz. So ist die Rote Heckenkirsche ein unkomplizierter Baustein für gemischte Vogelschutzhecken und deinen Naturgarten.
Steckbrief
1–3 m
Meist 1,5–2,5 m; als Schnitthecke gut niedriger zu halten
1,5–3 m
Bis ca. -40°C
Keine Ernte (Beeren giftig); Fruchtreife Juli–August
Bitter; nicht zum Verzehr geeignet
Insektenbestäubung; mehrere Pflanzen fördern den Fruchtansatz
Ja, ab 30-40 L
Sonne bis Schatten
Unser Herbstsortiment
Botanicum
Rote Heckenkirsche
Botanischer Name: Lonicera xylosteum
Wuchshöhe (Natur): 1–3 m
Im Garten (kultiviert): Meist 1,5–2,5 m; als Schnitthecke gut niedriger zu halten
Wuchsbreite: 1,5–3 m
Wuchsform: Aufrecht-buschiger, locker bis dicht verzweigter Strauch mit leicht überhängenden Zweigen
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel (ca. 20–35 cm/Jahr)
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Flachwurzler
Herbstfärbung: Unauffällig gelblich
Frucht: Glänzend rote, paarweise stehende Beeren
Fruchtfleisch: Saftig, mehrsamig
Fruchtgröße: Klein, ca. 1 cm Ø
Erntezeit: Keine Ernte (Beeren giftig); Fruchtreife Juli–August
Geschmack: Bitter; nicht zum Verzehr geeignet
Verwendung: Naturnahe Hecken, Vogelschutz- und Vogelnährgehölz, Unterpflanzung im Halbschatten und Schatten, Wald- und Feldränder; kein Obstgehölz
Inhaltsstoffe: Saponine, Bitterstoff Xylostein und Alkaloide; Beeren für Menschen giftig.
Essbare Teile: Keine (Beeren für Menschen giftig)
Ertragsbeginn: Nicht relevant (kein Obstgehölz)
Bestäubung: Insektenbestäubung; mehrere Pflanzen fördern den Fruchtansatz
Bestäubungspartner: Weitere Pflanzen der Art; Sämlingspflanzen sind genetisch verschieden
Bestäubung durch: Hummeln, Bienen, Schmetterlinge
Blütezeit: Mai–Juni
Blütenfarbe: Gelblich-weiß, teils rötlich überhaucht
Nahrung für Insekten: Hoch (sehr nektarreich)
Nützlich für: Hummeln, Wildbienen, Schmetterlinge und Raupen, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne bis Schatten
Natürliches Habitat: Laub- und Mischwälder, Waldränder, Gebüsche und Hecken auf frischen bis mäßig trockenen, nährstoff- und basenreichen, oft kalkhaltigen Böden.
Boden: Durchlässig, nährstoff- und humusreich, mäßig trocken bis frisch; kalkliebend
Bodenart: Sand, Lehm, Schluff, humusreich
pH-Wert: 6,5–8
Wasserbedarf: Gering bis mittel
Pflanzabstand Garten: 0,3–0,5 m (Schnitthecke, 2–3 Pflanzen/m); ca. 1 m (freiwachsende Hecke)
Düngung für optimalen Ertrag: Keine Düngung nötig.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden; ideal im Herbst
Pflanzenschnitt: Sehr schnittverträglich; am besten direkt nach der Blüte schneiden und ältere Triebe alle paar Jahre auslichten. Starke Rückschnitte nur von Oktober bis Februar.
Winterschutz: Kein Schutz nötig.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 30-40 L
Winterhärte: Bis ca. -40°C
Spätfrostgefahr: Gering
Krankheiten / Resistenzen: Sehr robust und wenig krankheitsanfällig.
Windverträglichkeit: Hoch
Salzverträglichkeit: Mittel bis hoch
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Heimische Wildart Europas bis Westasiens ohne züchterische Selektion.
Synonyme: Deutsche Namen: Gewöhnliche Heckenkirsche, Beinholz
Leidenschaft für Pflanzen
Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.
Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.
Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
Und genau das bringen wir zurück:
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Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.
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