Herbstsortiment 2026

Herbstzeit ist Pflanzzeit

Der Boden ist noch warm, es regnet wieder, und die Wurzeln wachsen bis zum Frost weiter. Hier findest du alles, was jetzt in die Erde darf.

Jetzt ideal · Obstbäume

Obstbäume für Jahrzehnte

Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume, Quitte: Ein Obstbaum steht dreißig Jahre und länger. Ein guter Start im Herbst zahlt sich in jedem einzelnen davon aus. Viele Sorten gibt es als Terrassenobst, Buschbaum oder Halbstamm.

Auch Maulbeere und Aprikose: jetzt pflanzenAlle Obstbäume ansehen →
Jetzt ideal · Beerenobst

Beeren, die im ersten Sommer schon tragen

Heidelbeere, Himbeere, Brombeere, Johannisbeere: Sie tragen am zwei- bis dreijährigen Holz und danken den Herbststart mit einer früheren ersten Ernte. Frühe, mittlere und späte Sorten zusammen ergeben Beeren von Juni bis in den Herbst.

Tipp: Sorten mit verschiedener Reifezeit kombinierenAlles Beerenobst ansehen →
Im Herbst gepflanzt ist halb gewachsen

Warum der Herbst dem Frühjahr überlegen ist

1
Oben Ruhe, unten Wachstum

Die Blätter fallen, die Pflanze muss oben nichts mehr versorgen. Ihre ganze Kraft geht nach unten ins Wurzelwerk.

2
Der Boden ist noch warm

Die Erde speichert die Sommerwärme viel länger als die Luft. Solange sie warm ist, wachsen die Wurzeln weiter.

3
Der Herbstregen gießt mit

Er hält den Boden gleichmäßig feucht, ganz ohne dein Zutun. Eine Mulchschicht schützt den Wurzelbereich zusätzlich.

4
Ein Vorsprung von Monaten

Im Frühjahr steht die Pflanze schon fest im Boden und legt sofort los. Eine Frühjahrspflanze muss einwurzeln und austreiben zugleich.

Jetzt ideal · Obststräucher

Die Unkomplizierten

Ölweide, Sanddorn, Holunder, Kornelkirsche: Diese Gruppe ist im Herbst am einfachsten überhaupt. Ölweide und Sanddorn binden Stickstoff selbst und brauchen keinen Dünger. Als Hecke gepflanzt, zeigen sie schon im Folgejahr sichtbaren Zuwachs.

Korallen-Ölweide und Sanddorn: immer zu zweit pflanzenAlle Obststräucher ansehen →
Jetzt ideal · Nussbäume

Nüsse für die nächste Generation

Walnuss, Haselnuss, Esskastanie: Der Herbst ist seit jeher die Nusspflanzzeit. Wer Nüsse pflanzt, pflanzt für Jahrzehnte, und der Herbst gibt ihnen den besten Start.

Haselnuss und Esskastanie: immer zwei Sorten pflanzenAlle Nussbäume ansehen →
Wenn du schon pflanzt

Zwei Sorten sind oft besser als eine

Manche Arten brauchen den Partner zwingend, viele tragen mit ihm mehr. Und verschiedene Reifezeiten verlängern die Ernte: Frühe, mittlere und späte Heidelbeeren tragen von Juni bis August.

Zwingend zu zweit

Korallen-Ölweide, Sanddorn (weiblich und männlich), Kiwibeere und Sibirische Kiwi. Ohne Partner bleibt die Ernte aus.

Braucht eine zweite Sorte in der Nähe

Apfel, Birne, die meisten Süßkirschen, Haselnuss, Esskastanie. Steht im Nachbargarten schon ein passender Partner, reicht das oft.

Trägt allein, mit Partner oft mehr

Heidelbeere, Johannisbeere, Quitte und Aprikose setzen mit einer zweiten Sorte besser an, Heidel- und Johannisbeeren oft mit größeren Beeren. Bei Weinrebe, Brombeere und Pfirsich bringt die zweite Sorte vor allem eine längere Ernte.

Jetzt pflanzen · Kletterobst

Ernte an Wand, Zaun und Pergola

Kiwibeere und Weinrebe gehen in den meisten Gegenden jetzt problemlos, solange deine Winter nicht extrem sind. Über den Winter einwurzeln, im Frühjahr die Rankhilfe erobern: So braucht die Pflanze keinen Platz im Beet, nur eine sonnige Wand.

Kiwibeere: eine männliche Pflanze als Bestäuber dazuAlles Kletterobst ansehen →
Je nach Standort

Was bei dir jetzt Sinn macht

Viel mehr geht jetzt, als die meisten denken. Wir sagen dir lieber ehrlich, was bei dir wo Sinn macht.

Überall · jetzt ideal
Die Klassiker

Walnuss, Haselnuss, Esskastanie. Apfel, Birne, Nashi, Pflaume, Kirsche, Aprikose, Pfirsich, Nektarine, Quitte, Mispel. Alle Beerensträucher. Korallen-Ölweide, Sanddorn, Kornelkirsche, Holunder.

In den meisten Lagen · jetzt
Robuster als ihr Ruf

Kiwibeere und Weinrebe, solange deine Winter nicht extrem sind. Maulbeere und Pawpaw in vielen Lagen. Nur in wirklich rauen Lagen gibt ihnen das Frühjahr etwas mehr Sicherheit.

Milde Lagen · jetzt, sonst Frühjahr
Die Wärmeliebenden

Feige, Kaki, Granatapfel und Kiwi an einen sonnigen, geschützten Platz, im ersten Winter mit Vlies und Mulch. In kälteren Regionen lieber im Frühjahr oder die ersten Jahre im Topf.

Für milde Lagen

Feige, Kaki, Granatapfel & Co.

In milden Lagen wie bei uns am Niederrhein, in Wein- und Obstbauregionen oder am Bodensee gehen auch die Wärmeliebenden im Herbst: an einen sonnigen, geschützten Platz, zum Beispiel an eine Hauswand, und im ersten Winter etwas Schutz mit Vlies und Mulch. In kälteren Regionen setzt du sie lieber im Frühjahr oder hältst sie die ersten Jahre im Topf.

Unsicher, ob deine Lage reicht? Schreib uns, wo du gärtnerst.Alle Pflanzen für milde Lagen →

Fünf Handgriffe

Worauf es beim Pflanzen wirklich ankommt

1. Das Loch doppelt so breit wie der Ballen, aber nicht tiefer. Der Ballen schließt eben mit der Bodenoberfläche ab. Zu tief gepflanzt ist die häufigste Ursache für Gehölze, die jahrelang nicht in Fahrt kommen.

2. Die Sohle lockern. Bei schweren Böden entscheidet dieser Handgriff, ob im Winter Wasser steht oder abzieht.

3. Nicht düngen, sondern verbessern. Reifer Kompost oder ein Substrat mit Pflanzenkohle statt Mineraldünger.

4. Einschlämmen statt gießen. 10 bis 20 Liter langsam in einen Gießrand. Das spült die Erde in alle Hohlräume.

5. Mulchen. Eine Handbreit Laub oder Rindenmulch hält feucht, dämpft Frostwechsel und spart im Frühjahr das halbe Gießen.

Zu Erde & Dünger
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Alles zur Herbstpflanzung im Magazin

Warum der Herbst die beste Pflanzzeit ist, was mit dem Frost ist und was bei dir je nach Lage geht.

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Unsere Vision

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Wir haben die Vision einer lebendigen Welt — voller Vielfalt, gesunder Böden und köstlicher Früchte.

Eine Welt, in der Mensch und Natur wieder zusammenarbeiten — im Garten, in der Stadt, auf dem Acker.

Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.

Und genau das bringen wir zurück:

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Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit den besten essbaren Pflanzen für das mitteleuropäische Klima — robust, ertragreich und nachhaltig.

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