





Süßkirsche 'Schneiders Späte Knorpelkirsche' - Halbstamm
Botanischer Name: Prunus avium
Sehr große, dunkle Knorpelkirschen - Klassiker
Knackig-saftig, süß und mild-würzig
Spät reifend, hoher und regelmäßiger Ertrag

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Süßkirsche 'Schneiders Späte Knorpelkirsche' - Halbstamm
Die Süßkirsche 'Schneiders Späte Knorpelkirsche' ist einer der berühmtesten alten Kirschklassiker und bringt sehr große, rotbraune bis schwarzbraune, gesprenkelte Knorpelkirschen hervor (ca. 28–30 mm Ø, bis ~13 g). Das hellrote Fruchtfleisch ist mittelfest, knackig und saftig; geschmacklich zeigt sie sich süß, säuerlich-würzig und mild-harmonisch - ideal als Tafelkirsche für den Frischverzehr, zum Einmachen und für Kuchen.
Geerntet wird spät, in der 6.–7. Kirschwoche. Unter guten Bedingungen sind hohe und regelmäßige Erträge von ca. 20–30 kg/Baum möglich. Die Sorte ist selbststeril - für einen sicheren Fruchtansatz ist eine Befruchtersorte nötig, z. B. 'Hedelfinger Riesenkirsche', 'Regina', 'Schattenmorelle' oder die selbstfruchtbare 'Lapins'.
Der Baum wächst sehr stark mit hoher, pyramidenförmiger Krone. Die Blüte erscheint spät im April–Mai und bietet ein hohes Nahrungsangebot für Insekten. Die Sorte ist robust und gut winterhart (etwa -24°C bis -28°C); bei anhaltender Nässe zur Reife kann sie zum Platzen neigen. Sie bevorzugt einen sonnigen Standort auf tiefgründigem, humosem Boden.
Steckbrief
3–5 m
3–4 m
-24°C bis -28°C
6.–7. Kirschwoche (Juli)
Süß, säuerlich-würzig, mild und harmonisch.
Bestäubersorte erforderlich
Nein
Sonne
Unser Herbstsortiment
Botanicum
Süßkirsche 'Schneiders Späte Knorpelkirsche' - Halbstamm
Botanischer Name: Prunus avium
Wuchshöhe (Natur): 3–5 m
Im Garten (kultiviert):
Wuchsbreite: 3–4 m
Wuchsform: Sehr starkwüchsig mit hoher, pyramidenförmiger Krone.
Wuchsgeschwindigkeit: Stark
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahl- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht: Sehr große, rotbraune bis schwarzbraune, gesprenkelte Knorpelkirschen mit fester Schale.
Fruchtfleisch: Hellrot, mittelfest und knackig, saftig.
Fruchtgröße: Sehr groß, ca. 28–30 mm Ø, bis ~13 g
Erntezeit: 6.–7. Kirschwoche (Juli)
Geschmack: Süß, säuerlich-würzig, mild und harmonisch.
Verwendung: Frischverzehr, Tafelkirsche, Einmachen, Kuchen
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Kalium, Anthocyane sowie Polyphenole wie Quercetin und Catechine.
Essbare Teile: Früchte
Ertragsbeginn: Ab dem 3.–4. Standjahr
Bestäubung: Bestäubersorte erforderlich
Bestäubungspartner: Geeignete Sorten wie 'Hedelfinger Riesenkirsche', 'Regina', 'Schattenmorelle' oder 'Lapins'.
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: April–Mai
Blütenfarbe: Weiß
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Lichte Wälder, Waldränder, humose Berglagen
Boden: Tiefgründig, humos, kalktolerant; auch mäßig schwere Böden geeignet.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, Sand, Ton, humusreich
pH-Wert: 6-7,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 3–5 m
Düngung für optimalen Ertrag: Jährlich Kompost im Frühjahr; Stickstoff nur moderat.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Regelmäßiger Erziehungs- und Auslichtungsschnitt; Winterschnitt bevorzugt.
Winterschutz: Kein Schutz nötig.
Für Kübel geeignet: Nein
Winterhärte: -24°C bis -28°C
Spätfrostgefahr: Mittel
Krankheiten / Resistenzen: Robuster, gesunder Wuchs; bei anhaltender Nässe zur Erntezeit platzempfindlich.
Windverträglichkeit: Mittel–Hoch
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Um 1850 in Guben als Zufallssämling entdeckt und nach dem Grundstücksbesitzer benannt.
Synonyme: Schneiders Späte, Schneider's Late
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