
Tellerpfirsich
Botanischer Name: Prunus persica var. platycarpa
Flache Tellerform, perfekt zum Naschen
Süßer und säureärmer als Rundpfirsiche
Kleiner Stein, löst sich leicht

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Tellerpfirsich
Der Tellerpfirsich, auch Plattpfirsich oder Donut-Pfirsich genannt, fällt sofort auf: Seine Früchte sind flach wie ein kleiner Teller und haben eine dünne, samtige Schale. Vollreif sind sie süßer, aromatischer und säureärmer als runde Pfirsiche, und der kleine Stein löst sich leicht vom saftigen Fruchtfleisch – ein Pfirsich, der sich wunderbar aus der Hand naschen lässt.
Plattpfirsiche wurden vor rund 200 Jahren in China entdeckt und sind dort bis heute weit verbreitet. Die Früchte schmecken frisch am besten, passen aber auch in Obstsalat, Kuchen und Kompott. Im Frühjahr schmückt sich der Baum mit rosa Blüten.
Der Tellerpfirsich stellt die gleichen Ansprüche wie ein klassischer Pfirsich: einen vollsonnigen, warmen und geschützten Platz auf humosem, lockerem und nährstoffreichem Boden ohne Staunässe. Er ist kälteempfindlicher als Rundpfirsiche und sehr anfällig für die Kräuselkrankheit; eine vorbeugende Behandlung im Frühjahr und ein regelmäßiger Schnitt halten ihn gesund.
Steckbrief
3–5 m
2–3 m
Kälteempfindlicher als Rundpfirsiche; warmer, geschützter Standort empfohlen
Sommer, je nach Sorte Juli–August
Vollreif sehr süß, aromatisch und säurearm.
Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Ja, ab 40-60 L
Sonne
Unser Herbstsortiment
Botanicum
Tellerpfirsich
Botanischer Name: Prunus persica var. platycarpa
Wuchshöhe (Natur): 3–5 m
Im Garten (kultiviert):
Wuchsbreite: 2–3 m
Wuchsform: Mittelstarker Wuchs mit breiter, rundlicher Krone.
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel
Ausläufer: Nein
Wurzeltyp: Pfahl- bis Herzwurzel
Herbstfärbung: Gelb
Frucht: Flache, scheibenförmige Früchte mit dünner, samtiger Schale; der Stein löst sich leicht.
Fruchtfleisch: Saftig und zart, je nach Sorte weiß oder gelb.
Fruchtgröße: Mittel
Erntezeit: Sommer, je nach Sorte Juli–August
Geschmack: Vollreif sehr süß, aromatisch und säurearm.
Verwendung: Frischverzehr, Obstsalat, Kuchen, Kompott
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Provitamin A sowie Polyphenole und Carotinoide.
Essbare Teile: Früchte
Ertragsbeginn: Ab dem 2.–4. Standjahr
Bestäubung: Selbstfruchtbar, Bestäubersorte ertragsfördernd
Bestäubungspartner: Andere Pfirsichsorten wie 'Red Haven' oder 'Inka'.
Bestäubung durch: Bienen, Hummeln und andere Insekten
Blütezeit: März–April
Blütenfarbe: Rosa
Nahrung für Insekten: Hoch
Nützlich für: Bienen, Insekten, Vögel, Kleinsäuger
Lichtanspruch: Sonne
Natürliches Habitat: Warme, trockene bis mäßig feuchte Hanglagen; lichte Wälder
Boden: Humos, sandig-lehmig, gut drainiert; empfindlich gegen Staunässe; toleriert lehm-/tonhaltige Böden nur mit Drainage.
Bodenart: Schluff, Lehm, sandig-lehmig, Sand, Ton, humusreich
pH-Wert: 6-7,5
Wasserbedarf: Mittel
Pflanzabstand Garten: 3–5 m
Düngung für optimalen Ertrag: Organisch-mild; Kalium und Magnesium ergänzen, keine späten N-Gaben.
Pflanzung: Ganzjährig im frostfreien Boden
Pflanzenschnitt: Intensiver Erziehungs- und jährlicher Auslichtungsschnitt; Fruchtholzpflege entscheidend.
Winterschutz: Mulch, Stamm einpacken; Blüten bei Spätfrost schützen.
Für Kübel geeignet: Ja, ab 40-60 L
Winterhärte: Kälteempfindlicher als Rundpfirsiche; warmer, geschützter Standort empfohlen
Spätfrostgefahr: Mittel–hoch
Krankheiten / Resistenzen: Sehr anfällig für die Kräuselkrankheit; vorbeugende Behandlung im Frühjahr und ein sonniger, luftiger Standort empfohlen.
Windverträglichkeit: Mittel
Salzverträglichkeit: Gering
Abgasverträglichkeit: Mittel
Sortenentstehung: Plattpfirsiche wurden vor rund 200 Jahren in China gefunden, vermutlich als Mutation des Rundpfirsichs.
Synonyme: Plattpfirsich, Donut-Pfirsich
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Wir sind überzeugt: Es gibt keinen echten Mangel. Nur ungenutztes Potenzial und verlorenes Wissen. Wir haben selbst erlebt, wie aus ausgelaugten Böden wieder fruchtbare, artenreiche Lebensräume entstehen — produktiv, widerstandsfähig und voller Leben.
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